Let’s Play

So in etwa vor einem Jahr fing ich an, Let’s Plays bei Youtube anzusehen. Was das ist? Eigentlich zeichnen Gamer auf, wie sie Computerspiele spielen bzw. deren Bildschirminhalt. (Irgendwie Sport im Fernsehen.) Viele kommentieren dabei, was sie machen, sehen, denken…

Bei Let’s Play gibt es zwei Meinungen

  • wie kann man nur Menschen beim Computerspielen zusehen?
  • spannende Sache, mache ich auch gern.

Dazwischen gibt es wohl nichts. Die Antwort auf die erste Frage habe ich oben ja schon gegeben (Stichwort Sport).

Aber warum tue ich das?

Nun ja, da gibt es mehrere Gründe:

  • Ich möchte das Spiel, um das es geht, kennenlernen. Vielleicht denke ich drüber nach, es zu kaufen und möchte vorher einen Eindruck gewinnen.
  • Ich stecke selbst in dem Spiel fest und möchte sehen, wie man weiter kommt.
  • Unterhaltung. Das Spiel ist spannend, der Let’s Player macht es gut. Eigentlich wie Fernsehen.

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Mein Beerdigungslied

Auntie P - Funeral

Auntie P – Funeral

Ich mache mir immer wieder Gedanken darüber, welches Lied auf meiner Beerdigung gespielt werden soll. Die anderen Dinge habe ich bereits geklärt

  • Kein religiöser Friedhof (bzw. kein christlicher)
  • Kein Pfarrer, Priester etc. (ob es einen Redner gibt, kann dann entschieden werden)
  • Am liebsten Baumbestattung (wenn nicht quasi-religiös oder esoterisch)
  • Sonst ob Grab oder Urne ist mir egal

Aber die Musik spielt für mich doch eine große Rolle, im Leben und soll auch noch danach. Ich habe lange und immer wieder drüber nachgedacht. Zum einen möchte ich nicht ein Lied dadurch zerstören, dass es auf meiner Beerdigung gespielt wurde.
Vor vielen Jahren war ich auf der Bestattung eines flüchtig Bekannten. Dort wurde dann „Wish you were here“ von Pink Floyd gespielt. Das Lied war danach jahrelang für mich mit dieser Bestattung verknüpft. Das möchte ich meinen (heute noch) Mitmenschen nicht antun. (Wobei es natürlich vorteilhaft ist, dass ich einen eher speziellen Musikgeschmack habe, aber auch ein bisschen nachteilig, da das Lied ja auch gefallen soll. „Die, Motherfucker, die“ von Suicide Commando wäre vielleicht nicht das ganz richtige.)

Tja, was könnte ich nun auswählen?!
Derzeit denke ich über folgende Titel nach:

Wohl eher nicht das grandiose Orchestral Tubular Bells (Teil 1, Teil 2, Teil 3) von Mike Oldfield, da das mit 30 min ein bisschen lang ist. Aber sonst? Welche melancholischen, schönen Lieder gibt es noch (ist Eclipse überhaupt melancholisch?)

Post scripitum: eine Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung habe ich ausgefüllt, allerdings leider immer noch nicht optimal 🙁

Bild von Auntle P – Funeral – Lizenz CC BY-NC-SA 2.0

Catdance Finalist 2014: Ricky

Ein sehr, sehr rührender Film über ein Kätzchen, das aus dem Heim zu einem Hund gebracht wird, der Angst vor anderen Hunden hat, aber Katzen liebt. Die Geschichte ist aus dem Blickwinkel der Katze erzählt. Der Film hat beim Catdance Festival den 1. Preis gewonnen.