soml 7: Ein Lied, das in einer dir peinlichen Situation lief

Ja, jetzt drehe ich echt auf mit „Soundtrack of my life“ 🙂

Ein Lied, das in einer mir peinlichen Sitation lief. Da kann es nur eines geben:

Paul Hardcaste – 19

Allerdings kann ich euch nicht sagen, was oder warum peinlich war – das ist zu peinlich persönlich. Auf jeden Fall ist es schon lange her. Ich war damals noch nicht 19 🙂

Hier geht’s zum soundtrack of my life

soml 4: Ein Lied, das dich an eine schöne Situation erinnert

Das Blöde ist einfach, dass ich ĂŒber das Lied (und die Situation), das ich hier spielen wollte, schon mal was geschrieben habe. Deshalb ganz anders aber irgendwie auch nicht.

Damals, wĂ€hrend meines Studiums und danach wohnte ich in Hannover, einer der meist unter- oder ĂŒberschĂ€tzten StĂ€dte Deutschlands. Ich habe dort gern gewohnt und mich wohlgefĂŒhlt. Jedenfalls.

Und dort gab es Ende der 90er eine Disko, die sich auf Industrial/EBM/Gothic (und Verwandtes) spezialisiert hat, das Index (nicht zu verwechseln mit einem heutigen Großraumschuppen in der Gegend!). Ich war dort Stammgast, kannte alle DJs und so. (War aber fĂŒr nichts, außer hinter’m DJ-Tresen die CDs durchwĂŒhlen zu dĂŒrfen, wichtig genug :))

Und dort lernte ich Technoman von And One kennen und lieben. Und weil mich dieses Lied an die tollen NĂ€chte im Index erinnert, ist das doch „Ein Lied, das dich an eine schöne Situation erinnert“ 🙂

Hier geht’s zum soundtrack of my life

soml 9: Dein Lieblingslied aus den 90ern

Irgendwie habe ich bei meiner Musik keine besonderen Zeiten. Es gibt jedoch immer wieder Dinge, die ich nur eine gewisse Zeitlang gehört habe. In den 90ern habe ich mal eine Zeitlang House gehört, aber an Titeln ist mir nichts geblieben (heute höre ich nur ab und zu mal ein bisschen Minimal Acid). Sonst hat mich mein gesamter Geschmack seit der Entdeckung jedes Genres immer weiter begleitet. Es ist halt so, dass ich mal mehr Ska höre, dann wieder mehr Industrial. Ein andermal Death Metal oder Neofolk. Wie es halt passt.

Ein Lieblingslied der 90er gibt es fĂŒr mich nicht. Trotzdem „muss“ (oder möchte) ich diese Frage beantworten bzw. einen Beitrag dazu schreiben…

Die 90er Jahre waren fĂŒr mich die Jahre des Umbruchs: Abi gemacht, ebenso Ausbildung, von Zuhause ausgezogen, Studium begonnen. Da war viel los 🙂

Und deshalb habe ich ein Lied gewĂ€hlt, in dem viel los ist. Und das fĂŒr mich immer noch schwer einzuordnen ist (schnell, elektronisch, Gitarren), wenn man nicht das wenig aussagekrĂ€ftige Label „Alternative“ verwendet:

Republica – Ready to go

Heute finde ich ĂŒbrigens von Radiohead „Creep“ sehr geil. Aber das 90er-Feeling hĂ€ngt eher an Republica.

Hier geht’s zum soundtrack of my life

soml 16: Ein Lied, das dich mit einem guten Freund verbindet

Wie man sich denken kann, gibt es da viele. Andy W von Philip Boa and the Voodoo Club zum Beispiel – deshalb, weil ein Freund so Ă€hnlich heißt, wie der Titel lautet 🙂
Andererseits ist der Text nicht ganz so schön…

Ein anderer Freund hatte mal irgendwo – ich glaube auf der Federmappe – folgenden Spruch stehen

Why does it hurt when my heart misses the beat?

Dies ist der Beginn von Dr. Mabuse, einem grandiosen Lied von Propaganda. Damals, als ich den Spruch las, hielt ich es nur fĂŒr so ’ne Musikersache (dieser Freund ist sehr musikalisch), aber als ich dann die CD selbst kennen- und liebengelernt habe, habe ich verstanden.

Hier das Lied via Blip.

Hier geht’s zum soundtrack of my life

soml 14: Ein Lied, das dich morgens gerne wecken darf

Hmm, ich nehme zum geweckt werden daheim den normalen Buzz und der reicht mir eigentlich. Mobil habe ich irgendso einen Standard-Klang. Irgendwie bin ich da ganz interesselos.
Aber frĂŒher, im Studium habe ich mich von Musik wecken lassen (das kam daher, weil ich nur ein Zimmer hatte und somit meine Anlage im Schlaf/BĂŒro/Wohnzimmer).
Ich bin nun mal in mich gegangen und habe ĂŒberlegt, was mich denn morgens so wecken darf.
Klar ist, es muss Jazz sein. Jazz ist einfach Ă€ußerst entspannend, aber bietet trotzdem (zumindest bei den Sachen, die ich höre) genĂŒgend Power zum Wecken 🙂

Ich glaube, am besten wĂ€re tatsĂ€chlich The Bad Plus – Keep The Bugs Off Your Glass And The Bears Off Your Ass – ich mĂŒsste nur irgendwie gewĂ€hrleisten, dass ich dann auch bald aufstehe. 🙂

Hier der Blip

Hier geht’s zum soundtrack of my life

soml 21: Das Lied, das dich am meisten nervt

Tja, das ist echt schwierig. Eigentlich höre ich fast nur Musik, die mir gefÀllt, und wenn nicht, ist es kein Lied, das mich am meisten nervt.
Wenn ich Radio hören wĂŒrde, wĂŒrde ich sicher das ein oder andere Lied kennen, das mich nervt. Aber wenn ich Radio höre, dann nur „Die neue Welle“ und die spielen grĂ¶ĂŸtenteils 80er und so. Also Musik, die ich schon gern mag. (NatĂŒrlich kommt dann auch mal U2, aber dann höre ich ganz schnell weg oder schalte ab :-))
Andererseits, frĂŒher, als ich noch hĂ€ufiger in Diskotheken ging, hatte ich schon meine Nervsongs. Und von einem solchen will ich nun erzĂ€hlen. Ein Lied, das mir sehr gut gefiel, dann von meiner Stammdisko totgespielt wurde

Evanescence performing at Le Zenith, Paris - Jacquelin Corrales // Lizenz: http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5/deed.en


Ja, gemeint ist der grĂ¶ĂŸte Hit von Evanescence – Bring me to Life. Ein eigentlich toller Song, aber irgendwann kann man den einfach nicht mehr hören. Und das war damals bei mir der Fall. Inzwischen ist es anders, ich mag das Lied schon wieder, es ist ja auch lang genug her, dass das ein Hit der Alternative Charts war 🙂

Hier der Blip

Weil das Bild unter BY-SA 2.5 ist, gilt das fĂŒr den ganzen Artikel.

Hier geht’s zum soundtrack of my life

soml 25/26/27: Ein Lied deiner/s LieblingsSĂ€ngerSĂ€ngerinBand

Diese drei Teile werde ich in einem Beitrag zusammenschreiben, da die Antwort auf alle drei gleich ist: gibt’s nicht (mehr)

Ein Lied deines LieblingssÀngers
Das war wohl mal Marc Almond. Aber ist heute nicht mehr der Fall. Nicht nur, weil ich ihn nicht mehr höre, sondern weil sich mein Musikgeschmack insgesamt geÀndert hat. Man könnte vielleicht dann spÀter auch von David Tibet (Current 93) sprechen, aber auch den höre ich inzwischen nicht mehr so viel. Und nun höre ich niemanden mehr so gern, dass ich von einem LieblingssÀnger sprechen könnte.

Ein Lied deiner LieblingssÀngerin
Bei einer LieblingssĂ€ngerin ist es Ă€hnlich wie beim LieblingssĂ€nger. Außer, dass ich nie so richtig eine echte LieblingssĂ€ngerin hatte. Eine ganze Zeitlang mochte ich Tanita Takaram sehr gerne, die eine großartige SĂ€ngerin ist, mit einer tollen Stimme. Den Blues fĂŒr mich hat die grandiose Billie Holiday einmalig verkörpert. (Dass ich fĂŒr Elena Fossi (Kirlian Camera) lebe und sterbe, dĂŒrfte inzwischen bekannt sein…)

Ein Lied deiner Lieblingsband
Meine Lieblingsband war lange Zeit unangefochten Joy Division. Joy Division war eine großartige Band, die sich allerdings meines Erachtens mit deren grĂ¶ĂŸten Hit „Love will tear aus apart“ keinen Gefallen getan hat.
Dann als nĂ€chstes wurde Welle:Erdball mein Favorit, ich habe alle CDs von Anbeginn bis zu dem Zeitpunkt, als ich das Interesse verlor (fĂŒnf CDs und sechs MCDs), plus T-Shirt…
Dann lernte ich :wumpscut: richtig kennen uns sammelte von ihm. Von ihm habe ich zehn (Doppel) CDs und ein paar MCDs, T-Shirts, Poster… teils signiert.
Und dann in den letzten Jahren habe ich auch das Interesse an einer Lieblingsband verloren.

Nun könnte ich es mir einfach machen und bei last.fm schauen, wer meine Lieblingsband/Musiker/in ist, aber das spiegelt ja auch nur meinen Geschmack (bzw. Hörgewohnheiten) der letzten Zeit wider. Und das, was ich mit dem Stick höre, wird auch nicht erfasst.

Zusammengefasst: gibt’s nicht (mehr) 🙂

Hier geht’s zum soundtrack of my life

soml 30: Ein Lied, das bei deiner Beerdigung gespielt werden soll

Da kommt eigentlich nur „Eclipse“ von Kirlian Camera in Frage. Ich habe es hier schon einmal gepostet.
Wenn Elena, die SĂ€ngerin von Kirlian Camera, es live auf meiner Beerdigung singen wĂŒrde, könnte ich mich gar ĂŒberreden lassen, ein wenig nachzuhelfen… leider wĂŒrde ich dann nichts mehr davon mitbekommen. Ich glaube, sowas nennt man Kollateralschaden…

Aber da ich mich nicht in meinen Soml-Blips wiederholen möchte, ĂŒberlege ich mir etwas anderes: die quasigöttliche Elena* bei Ascension in der Temple Version

Hier geht’s zum soundtrack of my life

* WÀhrend des Hörens sterbe ich gerade 1000 Tode, einer schöner als der andere #hach
Elena kĂŒssen und sterben. Es wĂ€re es wert. #hach

soml 19: Das ultimative Herzschmerzlied

Hm, ich habe zunĂ€chst nach dem ultimativen Liebeslied gesucht und dabei auch fĂŒndig geworden: „Komm, schlaf bei mir“ von Ton Steine Scherben. (Hier der Blip)
Aber dann fragte ich mich, ob Liebeslied und Herzschmerzlied eigentlich dasselbe sind. Vielleicht ja, vielleicht nein.

Und wenn nein, dann habe ich noch einen weiteren Titel, der das Thema Schmerz stÀrker betone, und den ich sehr liebe: Some kind of stranger von Sisters Of Mercy. (Hier der Blip)

Noch schmmerzhafter ist „Bettina, gesungen von Marty Brem, aus dem Film MĂŒllers BĂŒro. Aber leider gibt es das Lied weder bei blip.fm noch bei youtube 🙁

Hier geht’s zum soundtrack of my life

Bild: Liebeskummer? (Pena de amor?) von Francisca Bravo, Lizenz by-nc-nd

soml 29: Ein Lied, das bei deiner Geburtstags-Überraschungsparty lĂ€uft

Niemand wird mir jemals eine Geburtstags-Überraschungsparty ausrichten, weil es bekannt ist, dass ich meinen Geburtstag nicht feiere, mehr noch, ich versuche ihn zu verschweigen – was meist sehr gut klappt. Jeder hat so seine MerkwĂŒrdigkeiten, das ist meine 🙂
Aber da ich nun mal ein Lied hierzu aussuchen muss, um den Soundtrack of my life zu vervollstĂ€ndigen, werde ich mir doch ein Lied auswĂ€hlen…

GemĂ€ĂŸ dem Lenin zugeschriebenen Zitat „Leben heißt sterben“ gibt’s Mantus – „Wir warten auf den Tod“ zu hören.
Ihr habt es nicht anders gewollt!

Hier geht’s zum soundtrack of my life