Fotos aus dem Zoo Karlsruhe

Seit langem wieder einmal ein Artikel von mir. Und seit längerem auch mal wieder ein paar Fotos… 🙂

Diesmal aus dem Zoo Karlsruhe. Letzten Sommer war ich dort. Der Zoo ist nicht sonderlich groß, dafür ist ein Park angegliedert.

Hier als Vorgeschmack das Bild von einer Schildkröte, bei der ich leider den Namen nicht notiert habe 🙁

Und hier geht’s zu allen Fotos von dem Tag und hier zu allen Bildern von mir.

Viel Spaß beim Anschauen! 🙂

BarCamp Karlsruhe 2012 Sonntag #bcka

So, auch am Sonntag war ich beim BarCamp hier in Karlsruhe.
Dabei war ich bei folgenden Sessions:

  • Creativity in Softwaredevelopment (@nerdlibfront)
    Die Frage war „sind Entwickler kreativ?“ Zunächst muss freilich geklärt werden, was Kreativität eigentlich ist. Nachdem dies mehr oder minder geschehen war ( 🙂 ), wurde die Frage – ebenfalls mehr oder minder beantwortet. Wobei wohl klar sein sollte, dass bei einem von Architekten durchgeplanten Code wenig Raum für Kreativität bleibt. Auf der anderen Seite hat Joachim behauptet, dass agile Methoden für ein sehr kreatives Klima sorgen und den meisten Raum für Kreativität lassen. Leider kenne ich mich mit XP und Co. nicht wirklich aus, sodass ich dazu wenig sagen kann.
    Auf jeden Fall entstand eine sehr interessante Diskussion.
  • Openstreetmap für Einsteiger (@mattsches)
    Bei OSM wollte ich ja schon immer mal mitmachen, vor allem, weil ich weiß, wie schlecht es hierbei in meiner Alten Heimat bestellt ist 🙂 Allerdings war ich immer der Meinung, ich müsste ein GPS-Gerät besitzen (womit ich schon häufiger geliebäugelt hatte).
    Allerdings ist dies gar nicht der Fall. Unter anderen gibt es folgende Möglichkeiten, ohne GPS teilzunehmen:

    • Nutzung von Satellitenbildern (Lizenz, Rechte beachten – bing z.B. geht)
    • walkingpapers.org/ Karten ausdrucken und abwandern, verbessern etc.
    • openstreetbugs.org zum Eintragen von Fehlern in OSM
    • wheelmap.org zum Eintragen von barrierefreien bzw. nicht-freien Orten oder Lokalitäten
    • … und viele Apps für Android & Co.

    Interessante Session, hab viel mitgenommen! 🙂

  • Die schönsten Fehler bei der Verwendung von QR-Codes (@ht82)
    Viele interessante/witzige Don’ts bei der Verwendung von QR-Codes, z.B.

    • QR-Codes nicht an Orten mit Kamera-Verbot aufhängen
    • etwas, das wie ein QR-Code ausschaut, sollte auch einer sein; also Codes nicht inhaltslos als hippes Designelement nutzen
    • QR-Codes standardkonform gestalten.

    Es gab viele weitere Tipps, alles sehr interessant. Die Session hat Spaß gemacht.

  • Twitter für Anfänger (@oliverg)
    Genau das, was der Name sagt, wurde geboten. Oliver hat einiges über Twitter erzählt, über die Seite/Eigenschaften, Tools und einige interessante Dinge, die ich bis dahin nicht wusste.

Die Sessions haben viel Spaß gemacht, dafür danke an die Teilnehmer/Diskussionsleiter/Vortragenden…
Das BarCamp selbst war wieder super organisiert, es hat alles gepasst, nichts gefehlt, schon sehr nahe an perfekt. (Und jetzt suche ich mal irgendein Haar in der Suppe… :-))

Wir sehen uns also nächstes Jahr beim BarCamp Karlsruhe 2013 – ich freu mich!

BarCamp Karlsruhe 2012 Samstag #bcka


Gestern war der erste Tag des BarCamps Karlsruhe 2012. Wie auch beim ersten Mal (letztes Jahr – Samstag, Sonntag), war es wirklich super. Absolut genial organisiert, alles lief super und nichts fehlte.
Ich habe viele Sessions besucht, Leute getroffen und kennengelernt. Also alles, was ein BarCamp ausmacht.

Am Samstag war ich in folgenden Sessions:

  • Arduino (@musevg)
    Ich glaube, langsam ist bekannt, dass ich Arduino sehr spannend finde. Eigentlich finde ich diese Art von „Spielereien“ insgesamt sehr interessant. Man hat dabei eine Plattform auf der man relativ einfach neue Dinge programmieren kann. Durch das ziemlich einfache System kommt man schnell zu Ergebnissen, da man sich nicht mit Löten und diversen elektronischen Dingen beschäftigen muss, sondern „nur“ programmieren.
    Michael jedenfalls hat die Arduino-Plattform vorgestellt, ein bisschen über Shields erzählt und schnell gezeigt, wie man eine LED zum Blinken kriegt.
  • Suse Studio – Live CD -> VM App (Jens)
    Mit SuSE Studio kann man sehr einfach und schnell ein passendes Image für VM & Co. erstellen und herunterladen, von Anderen erstellte klonen und bearbeiten. Dies wurde vorgestellt. Das ist echt ne tolle Sache: zum Beispiel kann man sich ganz schnell einen Linux-Webserver zusammenstellen, der nur die benötigten Pakete beinhaltet und bei dem schon diverse Einstellungen gemacht wurden. (Man sollte einen so erstellten Server eher nicht einfach so ins Internet stellen, sondern sich noch einmal sehr genau mit Sicherheit und Co. beschäftigen, aber das sollte imho klar sein…)
  • Klout-Score – sinnvoll?(@EbbeSand, @Socialidx)
    Klout ist ein Service, dessen Sinn mir nicht so ganz erschließt. Er soll Reichweite, Relevanz, Reputation etc. eines Users messen. Dabei kommen solche Werte wie (auf Twitter bezogen) Anzahl der Follower, Mentions und Retweets (der eigenen Tweets) und der Klout-Score der eigenen Follower zum Einsatz.
    Diskutiert wurde über den Sinn und Unsinn von Klout, wobei diesem Service auch vorgeworfen wurde, dass er eher intransparent ist. Hier sollen andere Services besser sein. Dann stellt sich die Frage, wie sinnvoll ein solcher Service ist, wenn viele Menschen anonym bzw. pseudonym twittern (ich zum Beispiel). Dass Klout sicherlich zu einer Verflachung führt, ist imho klar. Katzen- und Babybilder sorgen ganz sicher für Favs, und sonst sind fiese Kommentare zu Schwiegermutter gesucht, Bauer sucht Frau etc. ganz sicher auch hilfreich.
    Was sowas über den Twitterer und die Qualität der Tweets aussagt, ist somit klar.
  • Wie organisiere ich ein Barcamp? (Benjamin)
    Genau über dieses Thema wurde gesprochen/diskutiert. Es ging dabei um eine Uni-Veranstaltung, die als BC organisiert werden sollte und Benjamin wünschte sich Tipps hierfür.
  • Urheberrechtsquiz (@A_Christofori)
    Ein spannendes Quiz mit Urheberrechtsthemen. Sowas wie „Jemand setzt in sein Blog ein Zitat von Karl Valentin. Darf er/sie das?“ Darüber wurde abgestimmt und danach diskutiert. Ich habe wenig Neues erfahren, aber es hat viel Spaß gemacht und gerade für einen Blogger ist es immer wieder wichtig, sich mit sowas zu beschäftigen.

Mein erstes Mal: Karneval/Fastnacht 2012

Eigentlich komme ich ja aus einer protestantischen Gegend. Bis ich letztes Jahr das erste Mal in meinem Leben einen Fastnachtszug sah, hatte ich gar kein Interesse an Karneval, Fastnacht etc. Die ganzen Traditionen waren eher etwas für Kinder und komische Leute 🙂
Aber dann war ich eben zufällig zur Fastnachtszeit in Karlsruhe (ein Ort, in dem Fastnacht nicht sonderlich intensiv gefeiert wird, wie ich inzwischen weiß) und habe den Zug erlebt, fotografiert… und war schon sehr angetan. So sehr, dass ich dieses Jahr dabei sein wollte.

Fast hätte sich meine Teilnahme wegen eines Geburtstages zerschlagen, aber glücklicherweise findet der Zug in Karlsruhe am Faschingsdienstag statt, sodass ich dann mitmachen konnte.
Zufällig war ich außerdem am Faschingssonntag in Papenburg und konnte dort den Zug sehen, nicht sehr groß, aber schon sehr witzig:

Am Rosenmontag bin ich dann zurück gefahren und musste/durfte in Köln umsteigen. Bis dahin wusste ich nicht, dass der Zoch direkt am Hauptbahnhof lang führt – sonst hätte ich mein Kostüm eingepackt und mehr Zeit eingeplant 🙂

Am Faschingsdienstag war ich nun – seit vielen, vielen Jahren das erste Mal verkleidet – beim Fastnachtsumzug in Karlsruhe. (Ich wollte feiern und dabei nicht auf meine Kamera achten, deshalb habe ich nur einige Fotos mit meiner Handycam gemacht.) Der Umzug in Karlsruhe ähnelt eher den allemannischen als den kölner Traditionen: die Teilnehmenden sind weniger politisch als vielmehr traditionell. Leider habe ich davon kein Bild gemacht 🙁

Nach dem Umzug wurde dann noch weiter gefeiert, ich war im Unverschämt (eine sehr angenehme Disko in Karlsruhe) aber meinerseits nicht mehr ganz lang, da am Aschermittwoch alles vorbei ist – und Urlaub hatte ich nicht genommen. Vielleicht „leider“ 🙂

Und so sah ich aus (die Sonnenbrille habe ich tatsächlich wegen der Sonne während des Umzugs getragen)

Ich finde das Chirurgen-Kostüm schon sehr chic. Ich hatte es extra ein bissl größer gekauft, sodass ich das beim Umzug „drüber“ tragen konnte.

Anti-ACTA-Demo in Karlsruhe #StoppACTA

Gestern war internationaler Anti-ACTA-Protesttag. In vielen Städten fanden z.T. sehr große Demos statt (gemeldete Teilnehmer_innen: München 20000, Berlin 10000, Hamburg 8000 – stoppacta-protest.info). Auch die Piratenpartei Karlsruhe hat sich kurzfristig entschieden (nach der Rede auf der Demo am Mittwoch oder Donnerstag), eine Demo zu organisieren. Trotzdem war die Demo ein voller Erfolg: 400 Menschen aus der Karlsruhe und der Region demonstrierten gegen ACTA.
Wegen der Kürze der Planungszeit war die Demo nicht 100%ig ideal organisiert, z.B. gab es keinen Lautsprecherwagen und auch nicht sehr viele Redner_innen, die – da ein Megaphon benutzt wurde – auch teilweise sehr schlecht verstanden wurden. Aaaber: dass die Demo so kurzfristig organisiert so viele Teilnehmer_innen hatte, war ein großer Erfolg.
Dafür mein Dank an die Organisator_innen. (Danke!)

Meine eigentliche Kamera hatte ich nicht dabei, da ich mich erst seeehr spät dazu entschlossen hatte, zu schauen, ob es nicht vielleicht doch in Karlsruhe eine Demo geben würde. So musste ich mit der Handycam vorlieb nehmen. Bei der Abschlusskundgebung stand ich auch ein bissl blöd, musste immer in die Sonne fotografieren, sodass die meisten Bilder nicht ganz toll wurden… 🙂


Bei contracta.info gibt es übrigens einen ACTA-Gegenentwurf.

BarCamp Karlsruhe Tag 1


Heute (18.06.11) war der erste Tag des BarCamp Karlsruhe. In den Räumen der CAS Software AG (die dieses auch irgendwie veranstaltete) trafen sich mehr als 250 Computer- und Internet-Interessierte.

Zunächst ein kurzer Exkurs zum Thema „Wtf ist ein BarCamp?“
Ein BarCamp wird gemeinhin als „Unkonferenz“ bezeichnet. Es handelt sich um eine Konferenz, bei der es keine eigentlichen Referenten gibt. Die Besucher bringen sich ein, schlagen Sessions vor, die sie machen. Bei diesen Sessions ist die Mitarbeit der Teilnehmer ausdrücklich erwünscht, z.B. wurden bei einer (bei der ich nicht teilnahm) Seiten aus SEO-Sicht begutachtet. Oftmals wird diskutiert. Insofern ist die normale Sessiondauer von 60 Minuten auch in drei Teile geteilt: 30 Minuten „Vortrag“, 15 Minuten Diskussion und 15 Minuten Raumwechsel (Kaffee holen, Zigarettenpause…).
Schön ist es, dass dort die Referenten nicht als „der Geschäftsführer von X“, „Chefprogrammierer von Y“ vorgestellt werden (bzw. sich vorstellen, selbst wenn sie es sind), sondern sich einfach als Leute vorstellen, die mit dem Thema (beruflich oder privat) zu tun haben.

Die Sessions, die ich besucht habe, im Einzelnen.

  • Office in the Cloud
  • Fehler von Online-Shops
  • Monitoring 2.0
  • Zu Wikimedia beitragen/Stadtwikis
  • Browsergames
  • Privacy bei Social Networks

Wie man sieht, war die Auswahl sehr unterschiedlich – bei Office in the Cloud ging es rein um die drei großen Online-Office-Anbieter (Microsoft, Google, Zoho), bei Monitoring 2.0 größtenteils um Netzwerktechnik. Bei Browsergames ging es sehr allgemein um Browsergames (mit einem Ausflug zu Second Life), insbesondere in Bezug auf Gameforge. Bei „Privacy bei Social Networks“ hat es äußerst angeregte Diskussionen gegeben.
Ansonsten gab es allerlei unterschiedliche Themen, von sehr nerdy (RC-Autos per WII steuern) über social (How to blog), grafischen (Illustration/Speedpainting) hin zu wirtschaftlich orientierten Themen (Todsünden der Selbstständigkeit). Für jede_n war etwas dabei… 🙂

Ein echt toller Tag, mit interessanten Sessions, spannenden Diskussionen und einer super Orga liegt hinter mir. Dafür danke ich dem Orga-Team, das das echt klasse auf die Beine gestellt hat.

… und bin sehr gespannt auf den zweiten Tag 🙂

Btw. bevor jemand fragt: es war alles umsonst! Es gibt sogar ein chices T-Shirt dazu 🙂 davon gibt’s morgen ein Bild…

Nix los hier?! (Umzug)

Nunja, die letzte Woche war es ziemlich – wenn nicht gar sehr – ruhig hier im Blog.

p1060464Bin von München nach Karlsruhe gezogen und das ist nunmal ziemlich aufwändig. Ach ja, und teuer. Und macht ein bisschen Spaß. Nee, eigentlich nicht, aber schon spannend, durch die neue Stadt, die neue Umgebung, die neuen Leute, all das 🙂

Am meisten jedenfalls freu ich mich auf den neuen Job! Die Aufgaben sind super-interessant und das Umfeld auch äußerst angenehm 🙂

Fotos aus Karlsruhe

Nun endlich gibt es Fotos aus dem wundervollen Karlsruhe. Ich habe mich, als ich das erste Mal dort war, gleich in diese Stadt verliebt (und hoffe nun, dort einen Arbeitsplatz zu ergattern 🙂 ) Die Stadt zeigte sich an dem Tag, an dem ich die Bilder machte, leider nicht von ihrer besten Seite – es war sehr regnerisch und ziemlich kalt und alles in allem bah. Bei meinem ersten Besuch war’s ganz anders, und auch, als ich dort zum Interview war…

Hier gehts zu allen Bildern aus Karlsruhe