In eigener Sache: Werbung oder Sponsered Posts

Vor einiger Zeit bekam ich eine freundliche Anfrage, ob ich nicht einen Sponsered Post auf meinem Blog veröffentlichen möchte. Ich habe – bzw. werde – dies ebenso freundlich verneinen.

Warum?

Nun, nicht, weil ich – wie einige offenbar – der Meinung wäre, dass alles im Internet kostenlos sei. Nein, durch Werbung etc. wird dieses Blog kommerziell*. Und an kommerziellen Blogs hängt noch ein ganzer Rattenschwanz, auf den ich keinen Bock habe.

Zum Beispiel muss ich ein angepasstes Impressum bieten (es gibt sogar Stimmen, die sagen, dass eine Telefonnummer veröffentlicht werden müsse – Hell no!), ebenso Kontakt und Datenschutzerklärung (die meines Wissens schon sehr ordentlich sind). Ich müsste das Leistungsschutzrecht – diese papiergewordene Scheiße, losgelassen von wahngeistigen und lobbyhörigen CSUlern – beachten. Bei fremden Inhalten (z.B. Bildern, die ich ja gern von flickr beziehe) müsste ich darauf achten, ob diese kommerziell verwendet werden dürfen. Bei einem – hoffentlich nie vorkommenden – Gerichtsverfahren müsste ich mich als jemand ansprechen lassen, der Geld mit dem Blog verdient und deshalb ganz anderen Regeln zu gehorchen hat.

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Rage: Signal, Telegram – Privacy, Datenschutz – kennt’a?

Bei Signal – dem ach so sicheren Service – angemeldet. Eine Minute später angechattet worden. Deinstalliert. Bei Telegram angemeldet. Eine Minute später angechattet worden. Deinstalliert.

Was soll der Scheiß? Ich möchte nicht, nicht, nicht, dass jede_r der oder die meine Telefonnummer hat, mich mir nichts, dir nichts anchatten kann. Dann kann ich auch gleich zu WhatsApp gehen. Die kennen keine Privacy, keinen Datenschutz, aber zumindest behaupten die das auch nicht.

Ich erwarte ja nicht viel, aber wenigstens möchte ich nicht von irgendwem angesprochen werden, den ich nicht explizit hinzugefügt habe. Ist doch eigentlich ganz einfach, oder?