ESO – eine Hassliebe

Zunächst einmal, damit alle wissen, worum’s in diesem Artikel geht – und Desinteressierte ihn gleich schließen können: ESO bedeutet The Elder Scrolls Online und ist ein MMO (Massively Multiplayer Online Game) bzw. genauer ein MMORPG (Massively Multiplayer Online Role-Playing Game), das aber auch sehr gut als Einzelspiel gespielt werden dann, zumindest größtenteils.
Bei wikipedia bzw. auf der TESO-Homepage gibt es weitere Infos.

Bei einem MMO teilen sich viele Menschen den gleichen Spielbereich. Das kann vorteilhaft sein, aber auch von Nachteil. Vorteilhaft, weil man dann gemeinsam Quests bewältigen kann, die man allein nicht hinkriegen würde.
Das ist manchmal natürlich ein Belügen und nicht immer von Vorteil: das Gewölbe Silumm hätte ich allein nie geschafft, aber es gab gleichzeitig ein paar Leute, die da durchgelaufen sind, und wo ich mich anhängen konnte – nun habe ich eine Quest geschafft, die zu schwer zu mich wäre, und habe eine weitere vor mir, für die ich zu schwach bin.
Andererseits hätte ich den ersten Werwolf, den ich sah, nie allein hingekriegt, aber ein wesentlich stärkerer Spieler hat mich unterstützt. Die Quest war dann vorbei. Da wäre es gut, dass ich einen weiteren Spieler hatte, der das Tier ebenfalls bekämpft.

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Fallout 3 vs. Fallout 4

Vor gut einem Jahr habe ich in einem Post erläutert, warum ich Fallout 3 besser finde als Fallout New Vegas. Damals habe ich darauf hingewiesen, dass bei Fallout 4 einige interessante Neuerungen enthalten sind – z.B. das Crafting. In diesem Post möchte ich nun klären, ob ich Fallout 3 oder Fallout 4 besser finde. Ein bisschen schwierig ist, dass zwischen den beiden Spielen sieben Jahre liegen: Grafik, Sound & Co. sich dabei natürlich enorm weiterentwickelt haben. Sei’s drum 🙂

Grafik, Technik, Gameplay

Nachdem ich Far Cry 4 gesehen habe, das ein Jahr vor Fallout 4 herausgekommen ist, war ich von der Fallout 4-Grafik schon ziemlich enttäuscht. Meines Erachtens war diese absolut nicht state of the art. Natürlich wesentlich besser als in Fallout 3, aber sieben Jahre lassen sich nun mal nicht wegdiskutieren.

Bei der Nutzung des Pip Boy (bzw. des Menüs) hat sich bei Fallout 4 einiges getan: während bei Fallout 3 nur die Hauptbereiche über F-Tasten erreichbar waren, sind nun die Unterbereiche – ähnlich wie bei Skyrim – über Shortcuts anwählbar. Sehr hilfreich.

Andererseits ist die Kommunikation bei Fallout 4 wesentlich schlechter als bei Fallout 3, New Vegas und auch Skyrim: man hat vier Antwortmöglichkeiten, diese werden teils mit einem Wort – z.B. Sarkastisch – beschrieben. Zum Teil ist es ratsam, zu speichern, bevor man spricht, da man nie weiß, was man sagt.

Davon abgesehen kann man in Fallout 4 nur auf der Seite der Guten kämpfen und nur Gutes tun. Das zeigt sich auch bei den Antworten: ja, ja, ja, wenn’s sein muss (es gibt dazu ein nettes Bild im Internet, das ich leider nicht wiederfinde 🙁 )

Btw. die eigenen Aussagen werden von einem Sprecher ausgegeben. Dafür gibt es keinen Bonuspunkt von mir.

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