heise.de: Vorsicht vor Verteilung von Malware via Steam-Chat

Da ich ja auch viel auf Steam unterwegs bin bzw. Steam meine Standardplattform fĂĽr Gaming und so ist, hier eine Warnung von heise.de: es soll in letzter Zeit vermehrt dazu gekommen sein, dass gekaperte User-Konten anderen Usern Links zu Malware-verseuchten Seiten geschickt haben. Hier der ganze Artikel: Vorsicht vor Verteilung von Malware via Steam-Chat

Btw. wer mich auf Steam hinzufĂĽgen will: blariog

Google: Allo – Wtf?!

Was Messenger betrifft, ist der Markt ziemlich klar aufgeteilt

  1. 80% Whatsapp
  2. 6% Threema
  3. Rest Telegram, Signal, Hangouts etc.

(Fragt bitte nicht nach ner Quelle. Beziehungsweise Quelle: Internet)

Google hat vor einiger Zeit mit Hangouts eine Bruchlandung hingelegt, und gerade eine neue App für Messenging-Dienste präsentiert:

Allo

Google Hangouts war vorher schon auf sämtlichen Android-Geräten drauf und ist nicht gerade wie eine Bombe eingeschlagen, wie obige Aufzählung zeigt. Deshalb sollte Google gute Vorteile seines neuen Systems präsentieren. Das passiert

  • Es gibt keine VerschlĂĽsselung*
  • Google liest mit und kann per Befehl nach Worten suchen

Tolle Vorteile, mit denen Google sicher den Markt aufmischen wird. Nicht. Eine weitere Totgeburt aus dem Hause Google. Man fragt sich manchmal, ob die Produktentwickler ĂĽberhaupt mal ĂĽber den Tellerrand blicken oder so tief in der eigenen Welt stecken, dass die Restwelt gar keine Rolle mehr spielt.

Bisschen was zum Thema bei heise.de

Ach, und bevor ich gar nicht drauf eingehe: Whatsapp wird ab sofort alle Daten an facebook weitergeben. Viele meiner Twitterfollowees löschen nun ihr Whatsapp-Konto. Aber da dies aus Privatsphäregründen passiert, werden diese kaum zu Allo wechseln.
* Bevor jemand meckert: ja, Allo bietet eine VerschlĂĽsselung, die man allerdings fĂĽr jeden einzelnen Chat extra einschalten muss.
** Wtf = What the fack

Facebook missbraucht seine Macht (nicht)

Ach ja, wie oft höre ich, dass facebook die eigene Macht missbraucht, indem Bilder zensiert, Konten gesperrt, Informationen gefiltert werden.

Andererseits fragt niemand, ob die Macht, die facebook hat, dem Netzwerk bzw. der Plattform nicht auch von den Menschen gegeben wird, die diese nun beklagen. Was ich natĂĽrlich bejahe. Okay, ich bin schon seit Jahren nicht mehr dort angemeldet und vermissen nullkommanichts.

Aber imho, wenn ich mich dort anmelde, unterwerfe ich mich gewissen Bedingungen, ĂĽber die ich mich dann nicht im Nachhinein beschweren darf.

Der Chef der größten norwegischen Zeitung „Aftenposten“ hat sich in einem Offenen Brief – nebst Video – direkt an den facebook-GrĂĽnder gewandt und sich bei ihm beschwert, dass das Bild, das Grauen des (Vietnam-) Kriegs am meisten verdeutlicht, gesperrt wurde.

Ich finde es heuchlerisch, sich erst mit wehenden Fahnen den AGB zu unterwerfen und sich dann zu beschweren, dass diese in ihrer Unklarheit genutzt werden. Gerade Unternehmen bzw. Medien sollten Rechtsanwälte haben, die solcherlei Verträge durchlesen und einschätzen.

Artikel bei SpOn

„Twitter ist kein Chat“

langweilig von miez!

langweilig von miez!

Eigentlich langweilt diese Diskussion oder Aussage nur noch „Twitter ist kein Chat“ hört bzw. liest man immer und immer wieder, wenn sich Leute mal ĂĽber ein Thema unterhalten, diskutieren… Wahrscheinlich war das auch der Inhalt des dritten Tweets ĂĽberhaupt

  1. „Hallo Welt“
  2. „Selber Hallo“
  3. „Hey – Twitter ist kein Chat!“

(Zumindest im deutschsprachigen Bereich, wie es in anderen Ländern aussieht, weiß ich nicht.)

Auf der einen Seite ist es selbstverständlich so, dass Twitter kein Chat ist, sondern ein Kurznachrichtendienst oder eine Microblogginplatform. Auf der anderen Seite: wenn ihr facebook-User einen Eintrag macht und jemand kommentiert, kommt dann auch wer und schreit „facebook ist kein Chat“? Eben.

Und genau so läuft es ab: jemand schreibt was, jemand antwortet und schon kann eine Diskussion aufkommen. Manchmal ist es tatsächlich so, dass die anderen Follower sich nicht dafĂĽr interessieren, dann könnte man es ĂĽberlesen oder hausmeisterlich schreien „Twitter ist kein Chat“.

Andererseits: die Regeln von Twitter stellen die User durch die Nutzung auf. Wie so Wege, die sich nach und nach einfahren. Es gibt eigene Memes bei Twitter, Insiderwitze, AbkĂĽrzungen, irgendwie eine eigene Kultur. Und diese Wege fahren sich von selbst ein, ohne dass ein Wichtignutzer (weil er „Elite“ ist oder sich dafĂĽr hält – was eigentlich dasselbe ist…) irgendwelche Regeln aufstellen muss.

Aber diese Hausmeister kommen halt immer wieder und schreien „Twitter ist kein Chat“. Und den „altgedienten“ Twitter-Usern (m/f) fällt nur noch eins ein: sigh

Bild: langweilig von miez! – Lizenz: CC By-NC-SA 2.0

EU-Leistungsschutzrecht fĂĽr alle Internetunternehmen [Update]

Die t3n teasert

Die EU-Kommission erwägt ein Leistungsschutzrecht für Verleger einzuführen, das nicht nur für Suchmaschinen wie Google gilt. Damit würde das deutsche Leistungsschutzrecht in verschärfter Form europäisch.

Es geht darum, das das deutsche Murks-LSR sich nicht nur auf die gesamte EU erstrecken soll, sondern sogar ausgeweitet wird, sodass alle Unternehmen, die journalistische Textteile nutzen, zur Kasse gebeten werden können, z.B. auch facebook oder Twitter.

Wo das enden wird, ist nach den Erfahrungen mit dem LSR in Deutschland und Spanien wohl klar: die groĂźen Unternehmen wie Google und facebook werden die Medien vor die Wahl stellen, entweder die Teile kostenlos zu bekommen oder rauszufliegen. Und die Verlage machen mit. die kleinen Unternehmen mĂĽssen zahlen und machen dann ggf. dicht.

So kann die EU natürlich auch die großen Unternehmen aus den USA stärken und die kleinen Startups, z.B. aus Europa, schwächen.

Man fragt sich wirklich, ob Politiker nur einen Moment nachdenken, bevor die Gesetze schaffen. Und bei Lobbyisten – hier vertreten durch Frank Ăśberall vom DJV – scheint es nicht unbedingt besser auszusehen.

[Update]

Via BILDblog auf einen Artikel/Kommentar bei Mobilegeeks zum Thema gestoĂźen: Verquere Logik der EU-Kommission beim Verleger-Leistungsschutzrecht *Update*

Der Apologeten-Rap

Street Rap by Domnic Monahan

Street Rap by Domnic Monahan

Hey!

Du brauchst gar nicht zu beten.
Weil meine Apologeten, die gehn ab wie Raketen.

Und die Tropfen,
die steten,
die gehten,
bis zu den Kometen.

Und wir alle,
wir lebten,
und bebten.
bis zum Ende sie wehten.
Und die Flaggen,
die hebten, und schwebten,
und es schien, dass sie lebten.

Doch auf dem Planeten,
sie nähten,
und webten,
und mit Kathrine sie redten.

Bitte ganz laut vor sich hin rappen, damit keiner merkt, wie sinnfrei der Text ist.
Via @KathrineWagner

Bild: Street Rap von Domnic Monahan; Lizenz: CC BY-2.0

Stöckchen: irgendwas mit Schule und Lernen

School von CollegeDegrees360

School von CollegeDegrees360

Die Littlebinhh hat ein Stöckchen zur freien Mitnahme ausgelegt. Und ich habe mir dieses genommen…

Es geht dabei – wie der Titel schon sagt – um Schule und Lernen.

1. Non scholae sed vitae oder andersherum discimus?

Diese Frage ist (gar nicht) leicht zu beantworten: manche Dinge, die ich in der Schule gelernt habe, sind vollkommen ĂĽberflĂĽssig. Ich weiĂź zum Beispiel immer noch nicht, wozu ich Parabeln jemals brauchen könnte (mit parabelförmigen Flugbahnen habe ich kaum zu tun – bzw. eigentlich nie). Und Vektoren im n-dimensionalen Raum mögen ganz schön sein, aber wozu? (DafĂĽr habe ich dann im Studium Wahrscheinlichkeitsrechnung gehabt und Statistik. Vor allem zweitgenanntes ist sehr hilfreich beim Zeitung- und Internetlesen.) Auch die Biologie der Unterstufe fand ich sehr langweilig (deshalb habe ich dann in der Oberstufe Physik Leistungskurs gemacht und den ganzen anderen MatNat-Kram abgewählt 🙂 ), später dann habe ich mich intensiv in Darwin und die Evolutionstheorie eingelesen und fand und finde es hochspannend.

2. Wenn Du versuchst Dich zu erinnern, war Deine Schulzeit zumutbar oder eher eine Zumutung?

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Bandcamp

bandcamp logoSeit einiger Zeit höre ich gern Psychobilly.  Allerdings habe ich nicht allzu viel Musik davon – einiges von The Cramps, ein paar Sampler und sonst eher Rockabilly und Ă„hnliches. Da ich eigentlich eh keine körperlichen CDs mehr höre, sondern nur noch MP3s, hatte ich mich entschlossen, gleich zu einem Online-Service zu wechseln, wo ich die entsprechenden Lieder bzw. „CDs“ kaufe. Mir war das Thema Kaufen (statt Streamen) wichtig, da ich eh selten am Rechner Musik höre, sondern eher in der Bahn oder im Auto. In der S-Bahn bzw. auf dem Smartphone könnte ich auch gestreamte (und lokal gespeicherte Musik) hören, aber im Auto benötige ich (MP3-) CDs.

Also fragte ich – wie ĂĽblich bei solchen Dingen – bei Twitter nach, welche Möglichkeiten es abgesehen von Amazon, Google und iTunes gäbe. Stefan hat mir den Tipp Bandcamp gegeben. Grundsätzlich sind die Preise fĂĽr MP3s ähnlich wie bei den GroĂźen (s.o.), jedoch nimmt Bandcamp, anders als diese nur eine Provision von 10-15%. (Ich meine, dass bei Apple/Amazon/Google mal 60% genannt wurde, finde aber gerade keine Quelle.) Das heiĂźt, es kommt wesentlich mehr bei den Labels und damit bei den Bands an.

Selbstverständlich gibt’s da eher Independent-Musik, was einerseits ein bisschen schade ist, andererseits aber dazu ermuntert bzw. zwingt 🙂 neue Bands kennenzulernen.

Bei bandcamp ist toll, dass man für einen aus meiner Sicht geringen jährlichen Beitrag V.I.P Member eines Labels werden kann, damit einen kostenlosen Zugriff auf alle digitalen Produkte dieses Labels hat und bei nicht-digitalen (z.B. CDs) einen Nachlass erhält. Ich zum Beispiel bin V.I.P Member bei Diablo Records für €45/Jahr. Da sind wirklich tolle Bands dabei.

Btw. Anlass fĂĽr diesen Artikel war eine Mail von Bandcamp, in der sie mir eine neue CD in meiner „Collection“ präsentierten.