Hässliche Cover

Der Volker Dohr oder Bonacker, jedenfalls Volker hat eine Liste der hässlichsten Cover in seiner Sammlung veröffentlicht und dazu aufgerufen, ihm ebensolche zu senden. Da kann ich natürlich nicht zurückstehen und schreibe mal was zu meinen hässlichsten Covern.

Die Liste ist nach Namen sortiert, nicht nach Hässlichkeit 🙂

BloodlinesDen Anfang macht der Sampler „Bloodlines“. Keine Ahnung, was die mit diesem Cover sagen sollen. Sieht mir aus wie „Hey, mal mal was mit Sex und Tentakeln und Vampirzähnen. Und wenn es da noch ein groooßes, blutunerlaufendes Auge ist, ist’s noch besser.“.

Jedenfalls ist das ein Metal-Sampler mit guten Sachen drauf, z.B. von Samael und Moonspell. Insofern ist es kein Fehlkauf, auch wenn das Cover dies nahelegt 😀


disharmicorchestraKeine Ahnung, was Disharmoic Orchestra – schon wieder Metal… – mir oder dem Kunden mit diesem Cover sagen wollte. Andererseits ist „Not to be undimensional conscious“ vielleicht auch schwierig. Aber so wirkt das Cover – metaluntypisch – langweilig. Aber vielleicht ist es auch deshalb besonders gut…


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Facebook missbraucht seine Macht (nicht)

Ach ja, wie oft höre ich, dass facebook die eigene Macht missbraucht, indem Bilder zensiert, Konten gesperrt, Informationen gefiltert werden.

Andererseits fragt niemand, ob die Macht, die facebook hat, dem Netzwerk bzw. der Plattform nicht auch von den Menschen gegeben wird, die diese nun beklagen. Was ich natürlich bejahe. Okay, ich bin schon seit Jahren nicht mehr dort angemeldet und vermissen nullkommanichts.

Aber imho, wenn ich mich dort anmelde, unterwerfe ich mich gewissen Bedingungen, über die ich mich dann nicht im Nachhinein beschweren darf.

Der Chef der größten norwegischen Zeitung „Aftenposten“ hat sich in einem Offenen Brief – nebst Video – direkt an den facebook-Gründer gewandt und sich bei ihm beschwert, dass das Bild, das Grauen des (Vietnam-) Kriegs am meisten verdeutlicht, gesperrt wurde.

Ich finde es heuchlerisch, sich erst mit wehenden Fahnen den AGB zu unterwerfen und sich dann zu beschweren, dass diese in ihrer Unklarheit genutzt werden. Gerade Unternehmen bzw. Medien sollten Rechtsanwälte haben, die solcherlei Verträge durchlesen und einschätzen.

Artikel bei SpOn

„Twitter ist kein Chat“

langweilig von miez!

langweilig von miez!

Eigentlich langweilt diese Diskussion oder Aussage nur noch „Twitter ist kein Chat“ hört bzw. liest man immer und immer wieder, wenn sich Leute mal über ein Thema unterhalten, diskutieren… Wahrscheinlich war das auch der Inhalt des dritten Tweets überhaupt

  1. „Hallo Welt“
  2. „Selber Hallo“
  3. „Hey – Twitter ist kein Chat!“

(Zumindest im deutschsprachigen Bereich, wie es in anderen Ländern aussieht, weiß ich nicht.)

Auf der einen Seite ist es selbstverständlich so, dass Twitter kein Chat ist, sondern ein Kurznachrichtendienst oder eine Microblogginplatform. Auf der anderen Seite: wenn ihr facebook-User einen Eintrag macht und jemand kommentiert, kommt dann auch wer und schreit „facebook ist kein Chat“? Eben.

Und genau so läuft es ab: jemand schreibt was, jemand antwortet und schon kann eine Diskussion aufkommen. Manchmal ist es tatsächlich so, dass die anderen Follower sich nicht dafür interessieren, dann könnte man es überlesen oder hausmeisterlich schreien „Twitter ist kein Chat“.

Andererseits: die Regeln von Twitter stellen die User durch die Nutzung auf. Wie so Wege, die sich nach und nach einfahren. Es gibt eigene Memes bei Twitter, Insiderwitze, Abkürzungen, irgendwie eine eigene Kultur. Und diese Wege fahren sich von selbst ein, ohne dass ein Wichtignutzer (weil er „Elite“ ist oder sich dafür hält – was eigentlich dasselbe ist…) irgendwelche Regeln aufstellen muss.

Aber diese Hausmeister kommen halt immer wieder und schreien „Twitter ist kein Chat“. Und den „altgedienten“ Twitter-Usern (m/f) fällt nur noch eins ein: sigh

Bild: langweilig von miez! – Lizenz: CC By-NC-SA 2.0

scienceblogs: Tim Hunt und der Twitter-Mob

Markus Pössel hat einen sehr lesenswerten Artikel über den „Shitstorm“ des „Twitter-Mobs“ auf Tim Hunt geschrieben: Tim Hunt und der Twitter-Mob

Btw. mir scheint, die *hüstel* etablierten oder selbsternannten Qualitätsmedien sind nur sauer, weil

  • sie die Deutungshoheit verlieren
  • weil ganz normale Menschen auch was zu sagen haben und gehört werden
  • weil plötzlich auch Wissenschaftler und Nobelpreisträger angegriffen werden können

Es wäre dieser Journaille zu wünschen, dass sie endlich einen Fenstersturz aus dem selbstgezimmerten Elfenbeinturm erhalten, in dem sie sich so selbstgerecht eingerichtet haben. Aber soll man’s ihnen verdenken? Sie sind inzwischen auch nicht glaubwürdiger als FIFA-Funktionäre. (Mir scheint es so, als ob beispielsweise beim Ukraine-Konflikt die größte Quelle von Verschwörungstheorien Welt, SZ & Co. sind.)

via BILDblog

Twitter, Quitter, Ello und Co. [Update 1, 2]

quitter

quitter

Twitter ändert schon seit einiger Zeit massiv das eigene Produkt und die dahinter liegende Politik/Philosophie. Don Dahlmann hat einiges dazu geschrieben. Und gerade hat Twitter angekündigt, dass nun auch fremde Tweets in der eigenen Timeline erscheinen können, wenn Twitter der Meinung ist, dass diese gefallen: wenn die eigenen Followings diese gut finden, oder der Algorithmus meint, dass man den entsprechenden Tweet mögen würde. Astrid hat sich dazu geäußert.

Tja, was soll ich dazu sagen?! Don und Astrid haben vollkommen Recht. Ich bin nicht bei facebook, weil mir die Anwendung zu fremdbestimmt ist und mir immer mehr die Kontrolle über die angezeigten Inhalte nimmt, und jetzt fängt plötzlich auch Twitter mit sowas an… Ich fand es bei Twitter super, dass ich selbst entscheiden konnte, was mir angezeigt wurde (und das auch noch ganz simpel chronologisch) – abgesehen von Werbung, aber da hätte ich noch nicht einmal etwas gegen ein Bezahlmodell.

Und nun möchte Twitter mit die Timeline mit fremden Tweets vollmüllen.

Ello

Ello

Nun ja, ich habe mir ein Invite für Ello (Nick „blariog“) geben lassen – wer außerdem eines möche, kann sich gern bei mir melden.

 

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Monster.de wird social, irgendwie

Wenn ich nicht gerade einen Job suche, logge ich mich bei den Jobplattformen überaus selten ein. Und wenn, dann z.B. weil es einen interessanten Artikel im Newsletter gab und ich dann eh auf der Seite bin, weil ich mein Passwort ändern möchte… solche Gründe.

Deshalb habe ich auch nicht mitbekommen, dass Monster.de social wurde. Okay, das BeKnown hatte ich gesehen* aber ignoriert. Nun habe ich mich mal wieder dort eingeloggt und bin über ein paar (okay zwei) Änderungen gestolpert:

Es gibt Badges!
hier mal die drei, die ich mir ohne Zutun verdient habe

Monster.de Batches

Monster.de Batches

Der erste ist „Kenner“ (mehr als 5 Jobs in 10 Jahren), der zweite ist „Loyal“ (mindestens 2 Jahre beim gleichen Arbeitgeber) und der dritte ist „Rookie“ (BeKnown-App – für facebook – installiert). Da fällt auf: es ist gut, häufig den Job zu wechseln und es ist gut, das nicht zu tun 🙂 Und weiterhin: die Batches stimmen nicht! Ich habe kein facebook und könnte deshalb gar keine BeKnown-App irgendwo installieren.

Ach ja, facebook. Da gibt’s auch ne Neuerung:

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Blogparade über mein Social Media-Nutzungsgedöns

Social Media Apps

Social Media Apps, Jason Howie

Über blog-parade.de bin ich auf eine Blog-Parade über die eigene Social Media-Nutzung bei Blogging und WordPress gestoßen. Ich finde die bzw. das Thema an sich schon sehr interessant und möchte meine 2ct auch mal dazu beitragen.

Welche der genannten Social Networks nutzt du – Twitter, Facebook, Google+, Xing, Pinterest, Linkedin und andere?

In erster Linie, mit immer noch wachsender Begeisterung, Twitter. Dazu noch Google+, in dem ich viel zu inaktiv bin. Xing und Linkedin habe ich auch, wobei ich bei Linkedin den Sinn (oder Mehrwert) nicht ganz verstanden habe. Diese beiden beruflichen Netzwerke haben allerdings bei mir keinen besonderen Stellenwert. Dazu nutze ich noch Last.fm und Blip.fm, beides Netzwerke mit musikalischem Hintergrund. Und inzwischen auch ein ganz klein wenig 4sq.

facebook habe ich gelöscht, weil es für mich persönlich reine Zeitverschwendung war: reichlich uninteressante Infos, ohne jeglichen Mehrwert: Spiele, Witze und dergleichen mehr.. Des Weiteren habe ich dort häufig Späße gefunden, die schon seit Monaten bei Twitter durch waren… Und Pinterest habe ich schlicht und ergreifend nicht verstanden…

Wie lange nutzt du diese Social Media Kanäle schon?

Das bei mir am längsten genutzte Social Network ist last.fm mit sechseinhalb Jahren, Twitter sind so vier bis fünf Jahre (hatte meinen vorherigen Account vor zwei Jahren gelöscht – nur, falls wer nachschaut :-)), Xing ist auch ungefähr so lange und die restlichen sind noch relativ neu. Continue reading