Stöckchen: irgendwas mit Schule und Lernen

School von CollegeDegrees360

School von CollegeDegrees360

Die Littlebinhh hat ein Stöckchen zur freien Mitnahme ausgelegt. Und ich habe mir dieses genommen…

Es geht dabei – wie der Titel schon sagt – um Schule und Lernen.

1. Non scholae sed vitae oder andersherum discimus?

Diese Frage ist (gar nicht) leicht zu beantworten: manche Dinge, die ich in der Schule gelernt habe, sind vollkommen überflüssig. Ich weiß zum Beispiel immer noch nicht, wozu ich Parabeln jemals brauchen könnte (mit parabelförmigen Flugbahnen habe ich kaum zu tun – bzw. eigentlich nie). Und Vektoren im n-dimensionalen Raum mögen ganz schön sein, aber wozu? (Dafür habe ich dann im Studium Wahrscheinlichkeitsrechnung gehabt und Statistik. Vor allem zweitgenanntes ist sehr hilfreich beim Zeitung- und Internetlesen.) Auch die Biologie der Unterstufe fand ich sehr langweilig (deshalb habe ich dann in der Oberstufe Physik Leistungskurs gemacht und den ganzen anderen MatNat-Kram abgewählt 🙂 ), später dann habe ich mich intensiv in Darwin und die Evolutionstheorie eingelesen und fand und finde es hochspannend.

2. Wenn Du versuchst Dich zu erinnern, war Deine Schulzeit zumutbar oder eher eine Zumutung?

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Blogparade: mein erstes Mal im Internet

Julian Grandke hat eine Blogparade veröffetnlicht, bei dem es um die erste Erinnerung an das Internet geht.

Themen können sein

Also wann warst du das erste mal online? War es dein eigener Computer? Was ging damals durch deinen Kopf? Welche Erwartungen hattest du und wie haben sich diese verändert? Und was hast du damals mit dem Internet gemacht? Emails? Foren? Newsgroups?

Lange drüber nachdenken muss ich nicht, allein der Zeitpunkt liegt sehr im Dunkeln. Das zweite Mal jedenfalls war 1997, zu Beginn meines Studiums. So um 1998 hatte ich auch meine erste Homepage (ja, dieser für diese Zeit typische Augenkrebs-Content :-))

Sylvester McCoy & Sophie Aldred // fc.nz // by-nc-sa

Sylvester McCoy & Sophie Aldred // fc.nz // by-nc-sa

Aber es ist ja das erste Mal gefragt. Und das war vor 1997. Wohl noch wesentlich vorher. Ein Freund nahm mich mit zum CIP-Pool seiner FH und da konnte ich endlich mal ins Internet schnuppern. Damals gab es entweder noch nicht das WWW oder es war dort noch nicht eingeführt. Jedenfalls habe ich nach Bildern von Dr. Who recherchiert (das floppte damals unverständlicherweise – ich meine, Sylvester McCoy!?!?! und die grandiose – weil destruktiv-sprengstoffverliebte und bezaubernde – Ace (Sophie Aldred)). Diese Bilder habe ich dann gesucht (womit auch immer) und dann einzeln (ftp get) heruntergeladen. Und dann gesehen, dass es sich um Baupläne zu Daleks handelte 🙂

Insgesamt war es echt spannend. Ich habe zwar die ganzen Zusammenhänge nicht durchschaut und hätte nie gedacht, welchen Stellenwert das Netz eines Tages haben würde, aber es war schon toll, Zugriff auf so viele Inhalte (möglicherweise nicht ganz legale, aber das war damals nicht ganz so wichtig 🙂 ) zu haben.

Es gab damals schon (oder noch?) 3,5″-Disketten, auf denen ich meine Schätze nach Hause mitnehmen konnte.

Als ich dann 1997 so richtig mit dem Internet anfing, war schon alles fertig. Wenn ich es recht bedenke, hat sich seitdem eigentlich kaum was getan 😀

Und wenn ich so dran denke, dass ich gerade per SSH einen Server gewartet habe und auch heute gern die (Linux-) Konsole nutze, hat sich teilweise so viel gar nicht geändert 🙂

Bild von fc.nz, Lizenz: CC BY-NC-SA 2.0

Verschwörungen allüberall…

You want to believe - Elias Schwerdtfeger (CC BY-NC-SA 2.0)

You want to believe – Elias Schwerdtfeger (CC BY-NC-SA 2.0)

Mal wieder eine Blogparade. Diesmal zum Thema „Verschwörungstheorien“, sie wird veranstaltet von LexasLeben. Es handelt sich um eine offene Blog-Parade, bei der es keine großen vorgegebenen Fragen gibt.

Tja, Verschwörungstheorien und ich, sehr schwierig. Ich bin ein Skeptiker und dabei ziemlich sehr ablehnend gegenüber derlei Dingen. Eigentlich mehr als ich sein dürfte. Ich müsste mehr prüfen und weniger gleich in Bausch und Bogen verwerfen. Andererseits machen es – gerade den Skeptikern – Verschwörungstheoretiker oftmals nicht leicht:
es wird behauptet, alle seien gegen die „Gläubigen“ oder hätten eine Gehirnwäsche gehabt. Es wird eher behauptet als argumentiert. Gegenargumente werden als Angriffe gewertet, und auch so beantwortet.

Meine liebste (wissenschaftliche) Methode bei derlei Behauptungen ist „Ockhams Rasiermesser„. Bei wikipedia wird es so zusammengefasst:

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Zufall, Aberglaube und Wahrscheinlichkeit. Vor allem aber Aberglaube…

Under a ladder - von seq - Lizenz by-nc-nd 2.0

Under a ladder – von seq – Lizenz by-nc-nd 2.0

Über Blog-Parade.de bin ich wieder einmal auf eine spannende Blog-Parade gestoßen. das Museumsblog veranstaltet diese unter dem Titel ‚Welt ohne Zufall? Blogparade zum Thema „Aberglauben“‘

Dies ist ein sehr spannendes Thema, über das ich bereits viele Bücher gelesen habe. Sowohl über Zufall und Wahrscheinlichkeit als auch über Aberglaube. Schon lange bin ich ein Skeptiker und habe deshalb diverse Bücher zu skeptischen Themen, Verschwörungstheorien, Religionen, und eben auch Glaubenssystemen.
Es freut mich übrigens sehr, dass bereits im Titel der Zufall genannt wird – dieser ist die Basis einer ganzen Menge Aberglaubens. Eigentlich müsste nun eine Definition des Begriffs erfolgen, verweise jedoch auf die sehr gute Definition bei wikipedia. Dort wird sehr klar dargestellt, dass Aberglaube in erster Linie ein Machtbegriff ist, mit dem ein fremdes Glaubenssystem gebrandmarkt wird. Für den Christen mag der Schamanismus Aberglaube sein, für den Panteheismus das Christentum, und so weiter.
Für mich, der ich gern ein Wissenschaftler wäre, gibt es letztendlich nur Glauben oder Wissen. Ob es einen Gott gibt, der seinen Sohn auf die Erde geschickt hat, um die Seelen aller Menschen zu retten, ist genauso eine Glaubenssache wie dass der gesamte Kosmos und die Natur eins sei mit Gott (vgl. wikipedia). In diesem Sinne ist jeder Glaube gleichberechtigt.
Auf der anderen Seite gibt es das Wissen: Dinge, die bewiesen (oder, noch besser, widerlegt) werden können.

Jetzt habe ich schon ne ganze Menge geschrieben und bin noch gar nicht zum Thema gekommen: bei der Blogparade geht es eher um den herkömmlichen Aberglauben: schwarze Katzen <3, Kleeblätter, Leitern (siehe das Bild oben), Hufeisen und dergleichen mehr.

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BF 31: Das Buch, das du am häufigsten verschenkt hast

Tja, keines. Ich glaube, ich habe nie ein Buch mehr als einmal verschenkt. Das hat mehrere Gründe: zum Beispiel, dass ich ganz stark versuche, den Geschmack meines Gegenüber zu treffen. Und dabei meinen ziemlich weit außer Acht lasse. Also schenke ich weniger ein Buch, das mir gefiel und eher eines, das dem oder der Beschenkten gefallen könnte. Außerdem schenke ich wenig Bücher (das hat auch damit zu tun, dass ich nichts falsch machen mag bei Büchergeschenken).

Andererseits gibt es natürlich Bücher, die ich häufig verschenken könnte. Die „Anleitung zum Unglücklichsein“ von Paul Watzlawick ist beispielsweise ganz große Klasse. Dieses Buch zeigt genau das, was im Titel steht: eine launige Sammlung von Tipps, wie man sich unglücklich machen kann. Und wenn man das Gegenteil davon macht…

Es macht echt viel Spaß, das Buch zu lesen, und ich denke, es würde vielen meiner Freunde und Bekannten gefallen… vielleicht sollte ich mal ein paar Ausgaben davon kaufen und hier und dort verschenken 🙂

Hier geht’s zu allen Fragen des Bücherfragebogens

BF 28: Zum Glück wurde dieses Buch verfilmt!

Sherlock Holmes, Bild von  givingnot@rocketmail.com

Sherlock Holmes, Bild von givingnot@rocketmail.com

Erst vor kurzem habe ich mir die DVD-Box „Die Abenteuer des Sherlock Holmes (Fernsehserie)“ mit Jeremy Brett gekauft. Es handelt sich um insgesamt 12 DVDs, die Serie wurde von Kritikern wegen des sehr guten Hauptdarstellers und der Werktreue gelobt. Und sie ist grandios.

Brett hat Holmes sehr gut gespielt, zwar meiner Meinung nach nicht mit der echten Holmes’schen Kühle, aber sonst sehr gut. Eigentlich hat er Holmes nicht gespielt – er war es.

Und die einzelnen Filme oder Folgen – 36 in der Box – halten sich sehr eng an die Geschichten. Das fand ich an den Verfilmungen mit Basil Rathbone so störend – die Stories waren frei erfunden und hatten mit den Büchern von Doyle rein gar nichts zu tun.

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Blogparade: Online- oder Offline-Shopper

Levantepassage Hamburg, @blariog

Levantepassage Hamburg, @blariog

Alex hat bei internetblogger.de eine Blogparade zum Thema Shopping on- oder offline ins Leben gerufen, das hatte er ja bereits in dem Kommentar bei mir geschrieben.

Tendiert ihr zu einem Online- oder dem Offline-Shopper?

Ich dürfte wohl eher Online-Shopper sein.

Online-Shopping hat viele Vorteile: man muss nicht extra in die Stadt gehen oder fahren, sich nicht im Gedränge in Kaufhäusern tümmeln, die Preise im Internet sind oftmals besser und der Preisvergleich einfacher. Die Auswahl ist viel größer.

Andererseits hat Online-Shopping natürlich auch divrese Nachteile: man muss auf die Lieferung warten (zumindest einen Tag), man kann es vorher nicht anprobieren (das stört mich wirklich) und die Qualität (Qualität im engeren Sinne, dazu Farbe, „Haptik“ und dergleichen mehr) kann man auch nicht prüfen. Und weniger umweltfreundlich ist es auch (das kommt natürlich auch drauf an: wenn man allein mit dem eigenen Auto 50km in die Stadt fahren würde, um ein T-Shirt zu kaufen, mag Online-Shopping umweltfreundlicher sein).

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soml 16: Ein Lied, das dich mit einem guten Freund verbindet

Wie man sich denken kann, gibt es da viele. Andy W von Philip Boa and the Voodoo Club zum Beispiel – deshalb, weil ein Freund so ähnlich heißt, wie der Titel lautet 🙂
Andererseits ist der Text nicht ganz so schön…

Ein anderer Freund hatte mal irgendwo – ich glaube auf der Federmappe – folgenden Spruch stehen

Why does it hurt when my heart misses the beat?

Dies ist der Beginn von Dr. Mabuse, einem grandiosen Lied von Propaganda. Damals, als ich den Spruch las, hielt ich es nur für so ’ne Musikersache (dieser Freund ist sehr musikalisch), aber als ich dann die CD selbst kennen- und liebengelernt habe, habe ich verstanden.

Hier das Lied via Blip.

Hier geht’s zum soundtrack of my life

BF 22: Das Buch in deinem Regal, das die meisten Seiten hat

Charles Darwin

Charles Darwin im Alter von etwa 30 Jahren

Diese Frage habe ich in zwei Teile geteilt:

Das Buch in deinem Regal, das die meisten Seiten hat

Wenn man das Bild links sieht – bzw. die Beschriftung – kommt man von selbst drauf: ein Buch von Charles Darwin hat in meinem Regal die meisten Seiten (die Bibel, Programmier-/Fachbücher, Lexika, Wörterbücher habe ich ausgenommen). Es handelt sich bei dem Buch um

Charles Darwin: Gesammelte Werke

Enthalten sind

  • Reise eines Naturforschers um die Welt
  • Über die Entstehung der Arten
  • Die Abstammung des Menschen
  • Der Ausdruck der Gemütsbewegungen

Insgesamt hat das Buch 1370 Seiten. Und ich muss es wirklich mal lesen. Vor allem, da ich es schon immer mal lesen wollte 🙂

Das Buch in deinem Regal, das die meisten Seiten hat und das du gelesen hast 🙂

Das Buch mit den meisten Seiten, das ich tatsächlich schon mal (in diesem Falle schon häufiger) gelesen habe, ist

Sir Arthur Conan Doyle: Sherlock Holmes (Gesamtausgabe der Kurzgeschichten)

Eigentlich muss ich zu diesem Buch nichts sagen, Holmes ist schließlich sehr bekannt. Ach ja, es hat 763 Seiten.

Hier geht’s zu allen Fragen des Bücherfragebogens

Blogparade über mein Social Media-Nutzungsgedöns

Social Media Apps

Social Media Apps, Jason Howie

Über blog-parade.de bin ich auf eine Blog-Parade über die eigene Social Media-Nutzung bei Blogging und WordPress gestoßen. Ich finde die bzw. das Thema an sich schon sehr interessant und möchte meine 2ct auch mal dazu beitragen.

Welche der genannten Social Networks nutzt du – Twitter, Facebook, Google+, Xing, Pinterest, Linkedin und andere?

In erster Linie, mit immer noch wachsender Begeisterung, Twitter. Dazu noch Google+, in dem ich viel zu inaktiv bin. Xing und Linkedin habe ich auch, wobei ich bei Linkedin den Sinn (oder Mehrwert) nicht ganz verstanden habe. Diese beiden beruflichen Netzwerke haben allerdings bei mir keinen besonderen Stellenwert. Dazu nutze ich noch Last.fm und Blip.fm, beides Netzwerke mit musikalischem Hintergrund. Und inzwischen auch ein ganz klein wenig 4sq.

facebook habe ich gelöscht, weil es für mich persönlich reine Zeitverschwendung war: reichlich uninteressante Infos, ohne jeglichen Mehrwert: Spiele, Witze und dergleichen mehr.. Des Weiteren habe ich dort häufig Späße gefunden, die schon seit Monaten bei Twitter durch waren… Und Pinterest habe ich schlicht und ergreifend nicht verstanden…

Wie lange nutzt du diese Social Media Kanäle schon?

Das bei mir am längsten genutzte Social Network ist last.fm mit sechseinhalb Jahren, Twitter sind so vier bis fünf Jahre (hatte meinen vorherigen Account vor zwei Jahren gelöscht – nur, falls wer nachschaut :-)), Xing ist auch ungefähr so lange und die restlichen sind noch relativ neu. Continue reading