Eine Woche mit Heimatstern (2)

Wieder einmal war ich in München, um Sachspenden zu Heimatstern zu bringen und vor allem, um dort zu helfen.
Ich hatte es schon mal bei Twitter geschrieben: es war echte Arbeit. Richtig toll, was die lieben Menschen dort leisten. Zum Teil waren wir früh auf dem Weg und haben bis zum Abend gearbeitet. Natürlich auch an den beiden Feiertagen (Bayern) in der Woche.
Ich hatte es schon in dem vorherigen Artikel geschrieben: es ist so toll, dass Heimatstern sich bei der Hilfe nicht auf die Satzung – bzw. die Hilfe von Geflüchteten – beruft, sondern da hilft, wo es gerade nötig ist.
Gemüse auf TischWir waren in der Großmarkthalle bei der Münchener Tafel, und haben dort vor allem Baby- und Kindernahrung abgeholt, diese wird zum Beispiel nach Rumänien und Griechenland geschickt, um dort hungrigen Babies und Kindern zu helfen.

Außerdem haben wir Nahrung – Obst, Gemüse, Brot, Fleisch, Käse – an in der Bayernkaserne untergebrachte Wohnungslose und Geflüchtete verteilt. Das ist echt toll, weil man da direkt sieht, dass man die Menschen mit der Arbeit glücklich macht. Und dass es echt etwas bringt.

Dann sind wir noch nach Sonthofen zu „Runder Tisch-Asyl“ gefahren und haben einen Sprinter mit Kleidung vollgepackt.

Außer den Transporten nach Rumänien und Griechenland haben wir noch welche nach Italien und die Ukraine vorbereitet.

Es brennt an so vielen Stellen, überall – selbst im reichen Europa – gibt es Hunger und Armut.

Sehr schön ist es auch, wenn Leute in das Heimatsternlager kommen und dort dann Kleidung oder andere benötigte Dinge ausgegeben werden.

Das sind alles Dinge, die von Spendern – Menschen, Unternehmen, Organisationen – gegeben werden, um denen zu helfen, die nichts haben, alles verloren. Die Pech hatten, Fehler gemacht, die vor Krieg, Hunger, Diktatur, Elend, Umweltzerstörung geflüchtet sind. Und denen wir – auch und vor allem unsere Regierung gemeinsam mit der EU und der UNO – nicht helfen. Sondern vielmehr daran mitverdienen.
Aber eigentlich ist das egal. Es sind Menschen. Menschen, die unsere Hilfe wirklich brauchen.

Ich möchte, kann, darf nicht enden, ohne den Menschen zu danken, die mir Sachspenden mitgegeben haben. Da gab es vor allem Kleidung, aber auch andere Dinge von @bisoux und @nordhesse_xl. Außerdem medizinische Dinge und Nahrungsmittel von meiner Mutter. Und ganz viel kam von Anne und Wilson – den Geschäftsführern meines Arbeitgebers.
Und dieser – die Qytera GmbH – hat mir außerdem ein ganz tolles weiteres Geschenk mitgegeben:

Vielen herzlichen Dank euch allen!

Post scriptum
Ich freue mich darauf, in ein paar Monaten wieder nach München zu fahren und zu helfen. Es ist wirklich harte Arbeit, weil man richtig viel läuft und schwere Kartons trägt, Dinge sortiert, rennt und tut.
Aber die Leute von Heimatstern (und die Unterstützer) sind echt toll, die Arbeit mit denen macht richtig viel Spaß und ist sehr abwechslungsreich.
Davon abgesehen nutze ich den Urlaub mal anders und vor allem sinnvoll 🙂

Copyright der Bilder: Heimatstern e.V.

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