Fallout 4: Warum die Siedlungen imho Bullshit sind

Fallout 4 Pipboy Werkstätten

Fallout 4 Pipboy Werkstätten

Auf dem Bild sieht man die Werkstätten (Siedlungen), die ich gerade bei Fallout 4 habe. Das Warndreieck zeigt an, dass dort etwas fehlt, wenn man sich das Bild genauer anschaut, sieht man, dass in Hangman’s Alley gerade Essen, Wasser, Schutz und Betten fehlen und deshalb die Moral bei 17% liegt.

Bei meinem ersten Durchspielen sah es bei mir ganz anders aus: keinem mangelte es an etwas (zumindest nicht lange), ich hatte immer einen Blick für die Bedürfnisse der Siedler.
Und jetzt das. Warum?

Naja, der Titel sagt es aus: die ganze Siedlungsgeschichte ist in meinen Augen Bullshit. Warum?

Die Frage ist schnell beantwortet: es lohnt sich nicht.

Wenn ich jetzt nach Hangman’s Alley reisen würde, und für Essen, Wasser, Betten und Schutz sorgte, dann würde mich das vielleicht 10 Minuten Spielzeit und einiges an Material (Rohstoffe) kosten. Und ich würde dadurch vielleicht 100 XP (Erfahrungspunkte) sammeln. Diese 100 Punkte könnte ich auch kriegen, indem ich ein paar Supermutanten erledigte. Dazu würde ich dann noch Kronkorken (= Währung), Drogen (zum Verkauf), Waffen, Munition, Rohstoffe erhalten. Und es würde vielleicht ein wenig spannend sein (Siedlerbedürfnisbefriedigung dagegen ist eher Arbeit).
Mit anderen Worten: diese 10 Minuten könnte ich wesentlich besser und Gewinn bringender anlegen. Ich habe einfach nichts davon, dass es den Siedlern gut geht, und die – nachvollziehbar – wenigen Punkte, die ich dafür kriege, lohnen den Aufwand nicht.

Ja, wenn ich eine Siedlung auf 100% Moral kriege, bekomme ich eine Steam-Errungenschaft (die ich mir ausdrucken und an die Wand hängen kann). Aber das ist richtig Arbeit und kostet auch einiges.

Deshalb: ich spiele, um zu spielen, Spaß zu haben. Und nicht, um zu arbeiten. Deshalb tue ich nichts für die Siedler, solange es nur Zeit kostet und nichts bringt.

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