Barcamp Bodensee #bcbs14 Samstag

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Wie vor zwei Jahren (1, 2) war ich wieder mal beim BarCamp Bodensee. Und wie vor zwei Jahren war es richtig gut ­čÖé

Danke an das gesamte Team!

Die Location (die Zeppelin Universit├Ąt) ist wirklich super, nicht nur durch den Privatstrand (aber auch). Noch genialer w├Ąre freilich eine gr├Â├čere Stadtn├Ąhe, aber das sind wirklich Luxusprobleme…

Folgende Sessions habe ich besucht (am Samstag und Sonntag habe ich je eine gemacht):

  • Vorsorgedokumente (rechtliches Thema) (Erik @DerExperte)
    Erik hat einen sehr interessanten Vortrag ├╝ber Vorsorgedokumente – Vorsorgevollmacht und Patientenverf├╝gung – gehalten: welche M├Âglichkeiten es gibt, welche rechtlichen Fallstricke es ohne gibt, warum man die Dokumente ben├Âtigt, wie man diese anlegt und wie diese registriert werden.
    Ich habe ja bereits beide; und werde mich nun bald um die Registrierung k├╝mmern. (Mit meiner Ma habe ich auch schon ├╝ber meine Bestattungsw├╝nsche gesprochen.)
  • Lokalisierung (?)
    Lokalisierung von Software: Tipps, Tools, Fallstricke, z.B. der folgende:

    Eine sehr interessante Session, habe viel Neues erfahren.

  • Bahn-Tipps (@maltekrohn & @mahrko)
    Tipps von den Bahnexperten Malte und Marco. Insgesamt sehr spannend, wenn auch f├╝r mich nicht viel Neues. Aber sehr cool fand ich den Tipp zu fernbahn.de – dort kann man s├Ąmtliche (?) Wagenstandsanzeiger in D ansehen und schon Umstiege planen.
  • Umgang mit Kritik an Unternehmen auf Social Media Plattformen (@frappiri)
    Session mit @frappiri

    Session mit @frappiri

    Wie gehen Unternehmen mit Kritik in Socail Media Plattformen um? Wie sollten sie damit umgehen? Was tun bei ungerechtfertigter Kritik. Diese und andere Fragen wurden in der Session diskutiert. Hat viel Spa├č gemacht!

  • ├ťberwachung – Was tun dagegen? Tools + Tipps (Mario H. bzw. @blariog bzw. ich)
    Zuerst wurde diskutiert, ob man oder wir etwas gegen ├ťberwachung tun sollten, da dies in erster Linie ein politisches Thema ist. Andererseits, wenn die Politik sich weigert, muss der B├╝rger eben zur Selbsthilfe greifen. (Sind wir in diesem Falle nicht sogar von der Steuer befreit?)
    Gemeinsam haben wir die unterschiedlichen M├Âglichkeiten diskutiert:

    • Tor – das Mittel der Wahl, wenn es um verschl├╝sselte Verbindungen geht. Leider ist Tor ein wenig langsam. Aus diesem Grunde sind die Internet-Nutzer aufgerufen, eigene Releays und Bridges aufzusetzen.
    • Mail-Verschl├╝sselung (mithilfe von GnuPG) – eine sehr einfache und effektive Art, daf├╝r zu sorgen, dass E-Mails nicht mitgelesen werden. (Asymmetrische) Mail-Verschl├╝sselung ist inzwischen sehr einfach, allein die Installation/Schl├╝sselerzeugung erfordert noch ein wenig erweiterte Nutzerkenntnisse.
    • DE-Mail – war ein Witz! DE-Mail hat keine Ende-zu-Ende-Verschl├╝sselung und kann deshalb nicht Ernst genommen werden. Au├čerdem gilt eine E-Mail im DE-Mail-Postfach als rechtlich zugestellt, d.h nicht mehr der Postbote/Empf├Ąnger quittiert, sondern das System. Und der Empf├Ąnger muss das Postfach regelm├Ą├čig lesen.
    • (Passwort-Safes – helfen nicht gegen NSA&Co., aber bei Einbr├╝chen in Systeme, bei denen das Passwort ausgelesen wird, bei erfolgreichen Phishing-Attacken, Man in the Middle-Angriffen und dergleichen mehr ist es vorteilhaft, wenn es viele und kryptische Passw├Ârter gibt. Diese lassen sich sehr gut in Passwort-Safes wie keepass verwalten)
    • (Freifunk – ja, Freifunk bietet keinen Schutz vor den Geheimdiensten – kann diesen evtl. die Arbeit ein klein wenig erschweren. Aber Freifunk kann durch die genutzten VPNs und IP-Verschleierungen vor der St├Ârerhaftung.)

    Au├čerdem wurde noch die Idee diskutiert, ab und zu (m├Âglichst h├Ąufig) verschl├╝sselte Mails auch an eigene Adressen zu versenden, um die Geheimdienstmaschinen ein wenig zu fordern.

Gegen Nachmittag wurde das Wetter besser, sodass wir am Abend am Strand sitzen, uns unterhalten und Bier trinken ­čÖé konnten. Dann gab es noch ein paar Runden Werwolf…

Ein richtig toller, voll und ganz gelungener Barcamp-Samstag!

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