Finanzierung von Barcamps (wie #bcs4 oder 5…)

Jan Theofel hat in der Abschlusssession des #bcs4 die Frage aufgeworfen, wie Barcamps – bzw. eben dieses – zukünftig finanziert werden können. Normalerweise wird dies ganz von Sponsoren übernommen, aber es wäre doch wünschenswert, wenn es hier ein bisschen mehr Unabhängigkeit gäbe.

Es wurden bei der Session folgende Möglichkeiten vorgestellt:

Eintrittskarten
Eintrittskarten sind eine schwierige Sache, auch wenn klar war, dass diese für etwa 10 Euro verkauft werden würden. Ich denke gar nicht mal, dass Schüler oder Studenten sich diese nicht leisten können – dieser Betrag sollte schon über sein…
Vielmehr bin ich der Meinung, dass es eine Eigenschaft von Barcamps ist, kostenfrei zu sein. Aus diesem Grunde sollten diese es auch bleiben. Einfach aus grundsätzlichen Erwägungen.

Fördertickets
Fördertickets wurden bereits dieses Jahr genutzt. Letzten Endes handelt es sich um freiwillige Tickets, die es in diesem Jahr für zwei Preise gab: 20 und 50 Euro. Nächstes Jahr sollen sie mit einem freien Preis verfügbar sein.
Fördertickets sind imho sehr gut – sie müssen nur von denen bezahlt werden, die das BC fördern bzw. sponsern wollen.

Förder-T-Shirts
Förder-T-Shirts haben eine gewisse Ähnlichkeit mit den schon genannten Fördertickets – jedoch haben diese den Vorteil, dass der Sponser eine Gegenleistung enthält (das “exklusive” T-Shirt), aber den Nachteil, dass ein Teil der Fördersumme für das Shirt bezahlt werden muss. So in etwa 15-20 Euro gehen sicher für das Shirt drauf, andererseits – und das ist imho ein Vorteil – kann das Förder-T-Shirt schon vor dem BC ausgeliefert werden.

Merchandising
Merchandising, z.B. mit Bechern, Mauspads etc., ist auch eine coole Sache. Aber ich befürchte, es würde sich bei den Besucherzahlen kaum lohnen, da der Gewinn pro Teil eher niedrig ist.

Fazit
Ich halte die zusätzliche Finanzierung durch Fördertickets und durch -T-Shirts für am sinnvollsten. Da kann jeder sich selbst überlegen, wie er zahlt, aber keiner ist verpflichtet.

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6 thoughts on “Finanzierung von Barcamps (wie #bcs4 oder 5…)

  1. Ich seh’s genau wie du. Bin für ein optimales T-Shirt. Da kann ruhig erst am ersten Tag ausgegeben werden. Besser auf ein lokales Unternehmen setzten als Lösungen wie Spreadshirt. Da wird es dann ziemlich teuer, wenn man noch 15 Euro Spende pro Shirt erheben will…
    Ihr/Sein letzter blog post-Eintrag: Rückblick aufs Barcamp vor der Haustür

  2. Eine Idee hatte ich noch: Spendenbox auf dem BarCamp – fürs nächste Jahr.

    Man kann dann so viel spenden, wie es einem Wert war und somit das nächste Camp unterstützen, damit es wieder so gut oder besser wird ;)

    Es gibt Restaurants, die das schon so ähnlich machen.

  3. T-Shirts fände ich auch gut. Die Leute wollen von so einem Event eben auch etwas mitnehmen (im wörtlichen Sinne – im übertragenen funktioniert das ja sowieso ;-) Und da ist ein T-Shirt eben schöner als ein paar Sponsoren-Kugelschreiber.

    Darf auch was kosten (beim allerersten Stuttgarter Barcamp war das T-Shirt kostenlos mit drin). Gerne auch mit optionalem Aufschlag, sozusagen als Förderticket mit direkter Belohnung.

  4. Die T-Shirt Geschichte mach absolut sinn. Das klappt auch bei anderen Events immer gut.

  5. Danke für die Kommentare, ihr alle.
    @Balu: die Spendenbox funktioniert teilweise echt gut, ja. In Hannover gibt’s oder gab’s ein Restaurant, die das auch gemacht haben.
    Aber das Problem ist dann natürlich, dass es nur das Budget für das kommende Jahr betrifft.

  6. Die T-Shirt-Theorie scheint am sinnvollsten zu sein, aber ein Spende-Box aufzustellen finde ich auch ganz toll. Bei Merchandising kann man auch gute Ergebnisse erreichen, aber ich glaube, dann sollte man was richtig attraktives ausgeben (statt Becher und Kulis was ungewöhnliches, was sich von den anderen unterscheidet).
    Ihr/Sein letzter blog post-Eintrag: Brustverkleinerung? Wer braucht sowas?

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