Ausgegraben: Diktatoren
Es gibt eine neue Kategorie: Ausgegraben. Hierin werde ich Bücher, CDs und dergleichen, von denen mir ganz plötzlich auffällt, dass ich sie habe, vorgestellt, genannt. Oder so.
Nun, gestern beim Wühlen in meinem Bücherregal fiel mir “Diktatoren – Die größten Tyrannen und Despoten der Weltgeschichte” in die Hände. Eigentlich ein Buch, dass man eher mal aus der Bücherei ausleiht, weil sooo toll ist es nun wirklich nicht. Aber auf jeden Fall kann man die Auswahl (wobei ich mich nicht wirklich auskenne) nicht als einseitig sehen: von links über mitte und rechts ist alles dabei.
Außer Lukaschenko, der einzige Diktator Europas. Aber dafür ist wahrscheinlich das Buch nicht alt genug…
Die Geschichte des Diktators wird jeweils kurz beschrieben, auf einer Doppelseite (bei einigen zwei Doppelseiten) gibt es Informationen. Ein paar Bilder runden das ganze ab. Eigentlich fühle ich mich mit diesem Buch ganz ordentlich informiert, wobei bei dem wenigen Platz keine Tiefe erwartet werden kann.
Erschreckend ist immer wieder zu lesen, in welchem Maße die ach-so-demokratischen westlichen Staaten, Regierungen und Unternehmen die Diktatoren unterstützten und unterstützen. Nicht nur die USA, auch Deutschland und weitere Staaten taten sich da hervor. Ich behaupte mal, sämtliche nach dem 2. Weltkrieg von rechten Tyrannen ermordeten, gefolterten und vergewaltigten Menschen dürfen sich bei den USA, Deutschland, England & Co. bedanken. (Die von linken Tyrannen ermordeten… können sich an die Führung der UDSSR wenden.) Naja, Hauptsache ist doch, die eigene Wirtschaft blüht, machen wir’s den IG Farben nach…
Zum Schmökern – mal was Anderes – ist das Buch ganz nett.


on
Juni 28th, 2010 at 21:26
Wurde ich denn auch in dem Buch erwähnt?
on
Juni 30th, 2010 at 08:56
Du? Gerade! Du bist doch eines der liebreizendsten Schnuckiputzis der Welt. Du könntest doch keinem Igel etwas zuleide tun… (übrigens habe ich heute Morgen über einen toten Igel klagen dürfen, dem lief Blut aus dem Maul…)
on
Juli 2nd, 2010 at 00:45
Danke, danke! Du bist wie immer zu gut zu mir! Aber im vorletzten Sommer, an dem ersten Abend, als ich von dem tollen Urlaub bei dir nach Hause kam, habe ich einen Igel mit dem Rad überfahren. Das habe ich dir doch erzählt, oder? Hast du in deinem Kommentar gar darauf angespielt? Aber nein, eine solche Gemeinheit würde ich dir gar nicht zutrauen…
Tote Igel gibt es hier leider auch immer wieder viele. Ich will gar nicht so sehr ins Detail gehen wie du da oben. Lange kann er ja noch nicht tot gewesen sein, wenn das Blut noch lief. Hattest du irgendwas mit der Sache zu tun?
on
Juli 2nd, 2010 at 21:27
Stimmt, Insa, das hattest du auch erzählt. Ich hatte wirklich nicht drauf angespielt, hatte diese böse Geschichte erfolgreich verdrängt. Der Igel liegt hier immer noch rum, langsam fängt er an, ziemlich streng zu riechen – es gibt hier halt zu wenige Tiere, die sich um das Fleisch kümmern, will sagen, das Tierchen zerlegen. Dann haben die Insekten viel und schwer zu tun. Aber, dass der zuständige Hausmeister das Tier da so liegen lässt, hätte ich echt nicht gedacht. Das ist sogar verboten, wie ich kürzlich in der SZ las (wegen Infektionen und so), was von Biologen gar nicht gern gesehen wird, da viele Tiere nun mal von Aas leben. Ich begrüße das Auffressenlassen auch – aber lieber auch von größeren Tieren und schneller
Ich habe mit dem Tod des Tieres rein gar nichts zu tun, würde ich nie machen. Igel gibt’s zu wenig – im Gegensatz zu Menschen. Nein, ich habe bislang auch keine Menschen getötet…
on
Juli 3rd, 2010 at 05:09
Bislang? …
on
Juli 3rd, 2010 at 15:32
Ja, bislang. In die Zukunft sehen kann ich nun wirklich nicht…
on
Juli 15th, 2010 at 01:15
Schließlich bist du kein Tintenfisch…