Die “grüne” Union

Wie die Netzeitung meldet, versucht jetzt die Union verstärkt, sich ein ökologisches Feigenblatt zu geben. Vermutungen, die Union möchte sich interessant machen für die Grünen, d.h. für eine spätere Schwarz-Grüne Koalition, tritt die Unionsführung entgegen.
Ich bin gern bereit, das zu glauben. Zum Beispiel an der grün gewaschenen Atomkraft will man fest halten. Ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen soll es auch nicht geben. Und sonst hält man auch mehr von allgemeinen Phrasen als von konkreten Aussagen oder Forderungen.

Im Artikel der Netzeitung kann sich Pofalla eines Seitenhiebes auf die Grünen auch nicht enthalten. Er sagte “Wir spielen Umweltschutz nicht gegen Wirtschaft aus”.
Da wir die Union nun lange genug kennen, ist somit eines klar: sie wird auf Selbstverpflichtungen, Abmachen und ähnliche unwirsame Werkzeuge drängen.

Fazit
Die Union setzt auf dieselbe Art der Klimapolitik wie die Bundesmerkel: schöne Worte, aber keine Taten. Niemanden verärgern, sondern viel mehr auf hehre Worte setzen: vielleicht merkt’s ja niemand…

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