Demo Transrapid in die Tonne: etwa 13.000 Teilnehmer

Die SZ meldet, dass bei der heutigen Demo in München etwa 13.000 Menschen teil nahmen. Erwartet wurden laut Aussagen der SZ bis zu 10.000 Menschen.
Über die Demo berichtet die SZ, also schreibe ich nichts weiter dazu.

Ein interessantes Detail steht allerdings unten im Artikel:

Wirtschaftsministerin Emilia Müller (CSU) verwies darauf, dass nahezu alle “zukunftsweisenden“ Entscheidungen bisher mit anfänglichen Widerständen verbunden gewesen seien, die oft auf auf falschen oder fehlenden Informationen beruhten. Das Projekt sei verkehrs-, industrie- und umweltpolitisch “die beste Lösung für die Menschen, die Wirtschaft und unseren Standort“.

Er meint also, je mehr Widerstand gegen ein Projekt besteht, desto sinnvoller ist dies…
Tolle Aussage, gell?! Damit kann man sich nun wirklich für jeden Blödsinn aussprechen. Es ist eher anders herum: es gibt viele Projekte, gegen die sich viele Menschen aussprachen, die sich dann auch tatsächlich als Irrsinn entpuppten.

Wenn wir uns mal ansehen, welche Politiker bei welchen Unternehmen auf der Gehaltsliste stehen; wenn wir uns mal vergegenwärtigen, wie viele Politiker bislang der Bestechlichkeit überführt wurden; wenn wir mal dran denken, dass unsere Politiker nicht ihr eigenes Geld aus dem Fenster werfen; wenn wir außerdem überlegen, über welches Gedächtnis offenbar die Wähler verfügen, dann verstehen wir das alles viel besser…

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