Seagate kennt keine MBR-Viren

Es sollen Festplatten von Seagate in Umlauf sein, bei denen der MBR (Master Boot Record) mit einem Virus infiziert ist.

Bei entwickler.de gefunden:

“Bei Seagate will man den Vorfall untersuchen, kann sich bisher allerdings nicht erklären, wie der besagte Virus werksseitig auf die Platten gekommen ist. “Das von Kaspersky dargestellte Szenario scheint unwahrscheinlich, weil die 3200 überhaupt keine Software vorinstalliert hat und ein Virus sich folglich gar nicht laden kann”, so Seagate auf Anfrage von pressetext. Auch handle es sich bei den Geräten um formatierte Ausgaben und von einem Virus im Master-Bootsektor habe man bisher noch nie gehört, zeigt sich das Unternehmen verwundert.”

Ich bin auch sehr verwundert über die offensichtlichen Wissenslücken bei Seagate. Zitiere ich mal wikipedia.de

Bootviren zählen zu den ältesten Computerviren. Diese Viren waren bis 1995 eine sehr verbreitete Form von Viren. Ein Bootsektorvirus infiziert den Bootsektor von Disketten und Festplattenpartitionen oder den Master Boot Record (MBR) einer Festplatte.

Manchmal kann man sich echt nur noch wundern über die offiziellen Stellen bzw. PR-Abteilungen von Herstellern. Man sollte doch meinen, dass diese von informierten Stellen mit Infomationen gefüttert werden.

Aber warum soll’s denen besser gehen als unseren Politikern? Die haben ja offenbar auch keine Ahnung von Computern und dem Internet… (dazu kein Link, es gäbe viel zu viele Beispiele - insbesondere im Bezug auf den Bundestrojaner/die Online-Überwachung)

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