Endlich wieder Leidkultur

Nachdem sich ein paar höhere Unionsdienstgrade unerfreut darüber zeigten, dass das konservativ-christliche Profil der Union zu verschwinden droht:

In dem Papier fordern die vier Unterzeichner, die bürgerlich- konservative Wurzel der Union stärker zu betonen. An erster Stelle wird dabei das Bekenntnis zur eigenen Kultur genannt. Christliche Symbole wie das Kruzifix sollen ihren Platz im öffentlichen Raum behalten. Für die Zuwanderungs- und Integrationspolitik solle die in Deutschland herrschenden Leitkultur maßgeblich sein.

meldet sich leider auch Pofalla zu Wort.

Als Partei, die das Christliche im Namen trägt, wollen wir, dass das Bekenntnis zum Christentum im öffentlichen Raum erhalten bleibt

Seiner Meinung nach sollen in allen Schulen, Ämtern und Gerichten Kreuze an die Wände gehängt werden. Der ebenso schwammige wie sinnfreie Begriff der “Leitkultur” (ich finde Führerungskultur besser) wird auch wieder mal eingeführt.
Aber da es ja bereits ein Kruzifix-Urteil gab und die Verfassung eine ungestörte Religionsausübung gewährleistet (das wird sicher auch demnächst vom Innenminister geändert), finde ich, sollte man in jedes Amt, jeden Gerichtssaal und jeden Schulraum 100 Nägel anbringen, damit jeder die Insignien seines Glaubens aufhängen kann.

Ich wähle übrigens FSMFlying Spaghettimonster FSM

Farlion überschreibt seinen Artikel zu dem Thema: “CDU/CSU schickt christliche Gotteskrieger gegen die Heiden”

Quelle: SZ

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