Bundestrojaner doch nur ein Rootkit(?!)

Es scheint so, als ob die BKA-”Vordenker” langsam mal ansatzweise verstehen, dass die nicht einfach so übers Internet eine Software bei einem ganz bestimmten Menschen installieren können.
Diverse Medien (einschließlich Blogs) berichten nun, dass das BKA eine Software entwickelt, die von einem Polizisten bei einem heimlichen “Besuch” auf dem Rechner des Verdächtigen installiert wird und u.a. Key-Logging-Funktionen aufweist.
Also alles gar nicht so schlimm.
Oder doch viel schlimmer?!

Zunächst: die üblichen Probleme des Themas bleiben, der Rechtsstaat wird vollkommen ausgehebelt. Außerdem: der Polizist, der diese Computersabotage verübt, kann auch ganz schnell noch ein paar zusätzliche Daten ablegen. Damit er auf jeden Fall etwas findet. Kontrolle gibt’s ja keine, ist ja alles geheim. Weiters verstößt ein solcher Besuch auf eklatanteste Art und Weise gegen die Verfassung (=> Unverletzlichkeit der Wohnung). Bisher kannten wir solche Schweinereien nur von den Geheimdiensten, die ja auch über dem Gesetz stehen… aber da die Polizei und die Geheimdienste ja näher zusammenrücken wollen…
Ergo: die Terroristen sitzen in die Gefahr kommt aus Big Brother kommt aus Wiesbaden

Die Artikel: golem.de, heise.de (sehr zu empfehlen), pimp-my-sales.de, Schnüffelblog, mein-parteibuch.com,svenkubiak.de

Ähnliche Artikel

Comments are closed.