Rauchschwaden über Rostock

  • “Rauchschwaden über Rostock” (Süddeutsche)
  • “Krawalle bei G8-Protest: Autonome in Rostock greifen Polizisten an” (Netzeitung)
  • “Schwerverletzte bei Krawallen gegen G8-Gipfel” (FTD)
  • “Ausschreitungen bei Kundgebung in Rostock” (NZZ)
  • ‘Proteste gegen den G-8-Gipfel: “Die Autonomen schlagen alles kurz und klein”‘ (FAZ)
  • ‘Gewalt in Rostock: “Die Autonomen schlagen alles kurz und klein”‘ (SpOn)
  • “Ausschreitungen bei G8-Demonstration in Rostock” (Frankfurter Rundschau)
  • “G8-Protest: Wut, Steine, Angst” (Die ZEIT)

Was soll man dazu noch sagen?! Es heißt, 500 bis 2000(!) Autonome randalieren dort gerade. Ein besseres Beispiel für einen Bärendienst gibt es wohl kaum.
Der Schäuble freut sich, der Beweis, dass die autonome Szene (besser noch, die G8-Gegner insgesamt) überwacht werden muss. Terroristen allesamt…
Vielen Dank.
Deppen!
Derzeit gibt es nur wenige Nachrichten, das meiste kommt wohl von den Agenturen. Interessanterweise wird von verschiedenen Medien berichtet, dass die Polizei nicht deeskalierend reagiert hat.
Nochmal: den Schäuble freut’s.

2 Responses to “Rauchschwaden über Rostock”

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  1. Den konservativen Teil der Blogosphäre freut es wohl noch mehr. In meinem Newsreader tauchte unter deinem Beitrag die Überschrift “Mehr als 100 Beamte durch linke Gewalt verletzt” auf.

    Aber so ist das eben mit der Medienberichterstattung. Die Politik ärgert sich weil mehr über die Demos berichtet wird als über die politischen Aspekte, die Mehrheit der friedlichen Demonstranten ärgert sich, dass mehr über die Minderheit der Gewaltbereiten berichtet wird.

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  3. Ja, klar. Die einen berichten mehr über das Verhalten der Polizei, die anderen über die Randalierer.
    Die Artikel in den genannten Zeitungen waren eher ausgewogen, was sicherlich auch an der dürren Nachrichtenlage lag und daran, dass die Kommentatoren noch nicht zu Wort gekommen sind… diese schreiben in den Blogs.