Mülltrennung auf münchnerisch

Ich schreib euch mal auf, wie ich die private Mülltrennung * kennengelernt habe.
Rhauderfehn (Landkreis Leer, Ostfriesland)
Ein Sack. Man kann dort entweder Papier/Pappe oder Grünen Punkt rein tun. (Mir ist, als ginge auch Glas)
Papenburg (Landkreis Emsland)
Ein gelber Sack. Papier/Pappe kommt in’ Container
Hannover
Ein Sack. Man kann dort entweder Papier/Pappe oder Grünen Punkt rein tun. Hier und dort gibt es auch Container (aber es scheint mir, als gehörten die zum jeweiligen Haus…)
Herrsching (Landkreis Starnberg, Oberbayern)
Ein Sack für Papier, einer für Grünen Punkt.
München
Ein Sack… nix da!
Ein Container (pro WEG) für Papier/Pappe.
Ein Container für Kunststoff, Folien… mit dem Grünen Punkt.
Ein Container für Metalle mit dem Grünen Punkt.
Ist das ein Versuch, gegen die Mülltrennung aufzubegehren oder sind die so komisch? Der Einwurf für die Kunststoffe ist nicht größer als der für Flaschen. Ich kann also nicht eine Tüte vollmachen und reinschmeißen.
Was für ein Irrsin!

*Ja, ich weiß, dass es eigentlich nicht mehr notwendig ist. Dass es Maschinen gibt, die den Müll wesentlich besser und schneller trennen als Menschen…

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