Marions Kochbuch bei SpOn

Der Sascha vom Augsblog weist auf einen SpOn-Artikel zu Marions Kuchbuch und dem damit verbundenen Absahnwahn Abmahnwahn Ärger hin.
Wäre schön, wenn sich unser Justizministerium mal der Probleme mit Abmahnungen annehmen würde. Aber Blogger und Kleinshopbetreiber haben leider keine Lobby. (Ich halte Klein-Bloggersdorf doch eher für ein um sich selbst kreisendes Universum.) Und die Anwälte, die so oft darüber klagen, dass denen mit den vielen Abmahnungen der Ruf zerstört wird, sollten mal beim DAV nachfragen, warum der nicht endlich mal einen Gesetzesentwurf vorschlägt, um dieser Probleme Herr zu werden. Oder ist es vielleicht doch eher so, dass die Anwälte bzw. der DAV mit der derzeitigen Situation gut leben können und die öffentliche Empörung doch in Wirklichkeit gar nicht so gemeint ist?!

2 Responses to “Marions Kochbuch bei SpOn”

  1. Eine entsprechende gesetzliche Regelung ist ja auch längst in der parlamentarischen Pipeline, die zumindest den Höchstbetrag an Abmahngebühren festlegen soll. Allerdings wird eben über diesen Höchstsatz gerade gestritten, was vielleicht auch daran liegt, dass die Berufsgruppe der Anwälte nach den Beamten wohl die größte im Parlament sein dürfte.

  2. Ich denke, der Höchstsatz ist nicht das Problem. Das System muss geändert werden, aber damit tun sich unsere Politiker ja eh schwer…