Kohl vs. Filbinger

Laut Netzeitung soll Kohl für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen werden. Die Union ist selbstverständlich dafür. Die Opposition dagegen. Soweit alles im Lot.
Andererseits stellt sich die Frage, ob jemand, der sich möglicherweise bestechen ließ und es dabei an jeglichem Unrechtsbewusstsein mangeln ließ, für einen derart hohen Preis in Frage kommt. Das im-Nachhinein-Reinwaschen finden wir auch bei Filbinger (durch sich selbst und - neuerdings - Oettinger).
Zurück zu Kohl. Vor ein paar Jahren bekam ein hochrangiger Hannoveraner Beamter die höchste Auszeichnung, die Niedersachsen zu vergeben hat (Verdienstkreuz). Warum? Weil sich für Niedersachsen einsetzte und dem Land “nützte”. Toll: er tat seinen Job.
Ebenso Kohl: er war nur Stelle und hatte Glück. Eine ach-so-große Leistung kann ich da echt nicht erkennen. Zum Glück können Politiker nicht über den Nobelpreis bestimmen, sonst wäre er vollkommen unsinnig.

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