Laut Novell steht SCO-Pleite bevor [Update]
Golem.de meldet heute, dass Novell behauptet, die SCO-Pleite stehe bevor.
Wir erinnern uns?!
SCO hat HP, Novell und Co. verklagt, weil diese Unix-Code innerhalb von Linux vertrieben, woran jedoch SCO die Rechte hätten. “Leider” konnte SCO bislang keine Beweise vorlegen, aber immer wieder das Gericht dazu bewegen, ihnen mehr Zeit zu geben. Beim letzten Mal schlug das fehl - irgendwann platzt auch wohl meinenden (dies ist eine verallgemeinert gemeinte Aussage und bezieht sich keinesfalls auf die beteiligten Richter!) Richtern der Kragen. Seit langem läuft nun diese Farce.
SCO versucht, mit den Lizenzen für Unix Geld zu verdienen, aber ob die Prozesse und die Berichterstattung in den Medien dem Firmenimage gut tun, möchte ich mal bezweifeln. Vor kurzem haben sich auch Geldgeber wenig zufrieden mit dem Geschäft gezeigt. Unter Linuxern ist SCO zumindest entweder Hassobjekt oder Kasper.
Also nun behauptet Novell, dass SCO so gut wie Pleite ist. SCO sagte, das dies nicht wahr sei, aber bald die neuesten Zahlen vorgestellt würden… “dabei sagte der SCO-Sprecher jedoch nicht explizit, dass SCO nicht bankrott gehe” (Zitat golem.de)
Naja, ich hätte nichts dagegen, wenn dieser Blödsinn endlich beendet sein würde, so oder so…
Update
SCO hat aktuellen Geschäftszahlen vorgestellt und ist nicht pleite. Nicht, dass es ihnen supergut geht, aber sie leben (noch). Gelesen bei golem.de
[ ] ich lese meine artikel (inkl. der überschriften) bevor ich auf “publish” klicke…
Hast Recht, hätte nicht ganz so schnell absenden sollen. Den Artikel hatte ich auch mehrfach gelesen, die Überschrift offensichtlich nicht. Diese ist jetzt geändert, vielen Dank für’s Bescheid geben.
Das mein Trackback jetzt falsch erscheint, ist natürlich Pech…