April, April oder Die spinnen, die Briten

Da lese ich doch gerade bei heise.de, dass die Briten Persönlichkeitsprofile von Vergewaltigern, Mördern etc. vergleichen und daraus Schlüsse ziehen, wer in Zukunft morden, vergewaltigen etc. wird.
Liebe Briten, geht’s denn noch?! Was hat euch das Hirn so rausgeschossen, dass ihr auf solche blödsinnigen Ideen kommt? Glaubt ihr tatsächlich, dass Menschen so einfach gestrickt sind. Und, dass jeder, der mal seine Frau geschlagen hat, demnächst diverse Menschen umbringt?
Die Aussage, dass Mörder meistens vorher ihre Familie geschlagen haben, ist absolut wertlos, solange es keine gibt, wie viele Menschen schlagen, ohne Mörder zu werden. Aber im Populismus und in der Beschränkung von Freiheitsrechten (kennen wir ja) hört ja eh das Gehirn auf zu arbeiten…
Schade. Es gab mal eine Zeit, da ward ihr mir echt sympathisch.

Übrigens: ich habe gerade ein Buch gelesen, in dem steht, was von Persönlichkeitsprofilen (Täterprofile) zu halten ist. Es wurde von einem bekannten deutschen Fallanalytiker geschrieben, der den Umgang (und den Hype) mit dem Profiling Sorgen macht, weil eben die Fallanalyse nicht allein so viele relevante Daten hervorbringt, wie manche Menschen glauben oder behaupten.
Ich habe nachgeschaut. Das Buch heißt “Mörderisches Profil - Phänomen Serientäter” und ist von Stephan Harbort. Dessen Webseite ist unter www.stephan-harbort.de zu erreichen

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