Die tollsten Lieder/Platten/CDs aller Zeiten

Ich habe gerade Don’t believe the hype! – Die meistüberschätzten Platten der Popgeschichte von Sky Nonhoff gelesen. Am Ende ruft der Autor dazu auf, selbst Listen mit besten Scheiben zu erstellen.
Das hat mich nachdenken lassen.

Denn wie kann ich jemals sagen, die besten CDs zu kennen? Es gibt Millionen von CDs, die ich nie gehört habe und über die ich mir somit kein Urteil erlauben kann – das gilt selbstverständlich ebneso für Musikredakteure (ich meine, in dem Buch wird sogar behauptet, dass die kursierenden Listen immer voneinander abgeschrieben werden). Welcher dieser Redakteure wird wohl jemals Jennie & The Slingers – Tales Of The Unexpected oder Steamdoll Ellie And The Hoodwinkers – Clockabilly Rumblegumption  kennen? Euch fallen sicher noch weitere Beispiele für tolle CDs ein.

Und wer schützt die Listen vor Rassismus? Der/Die ein oder Andere wird sich noch daran erinnern, dass es mal eine Fernsehshow im Deutschen Fernsehen mit dem größten Rockhits der Geschichte gab (oder so) und bei dem keine Band/Musiker schwarz war. Rock’n’Roll wurde dort nur weiß gesehen. Selbstverständlich gibt es noch weitere Fallen bei der Bewertung: es gibt schreckliche Cover; Menschen, die man einfach nicht leiden kann (ich glaube, U2 könnte ich niemals gut finden oder Guns ’n‘ Roses) und solche, die nur tolle Dinge machen können (Johnny Cash, Frank Zappa) [diese Bands/Musiker kommen aus dem Buch]. Von Elvis, den Beatles oder Rolling Stones mag ich immerhin ein paar Lieder.

Natürlich könnte ich euch auch eine Liste mit All Time Favorites zusammenstellen und mich in einem Monat drüber wundern, weil sich mein Geschmack, meine Lieblings-CDs geändert haben 🙂

Andererseits lieben wir alle Listen… mal schauen…

Blut und Knochenmark spenden

Die Strych Nina hat auf Folgendes hingewiesen

Letzten Endes bedeutet das aus meiner Sicht, dass es genügend Spender für Blut und Knochenmark gibt – ansonsten müsste man ja althergebrachte Konventionen über Bord werfen und mal schauen, in welchem Jahrhundert wir leben.

Der offizielle Grund ist meines Wissens, dass Homosexuelle (und all die anderen in der Szene) wahllos durcheinanderficken, sodass diese von geschlechtlich übertragene Krankheiten stärker betroffen sind. (Was natürlich Unsinn ist.)
Meines Wissens schlagen die bestimmenden Menschen aber immerhin nicht mehr vor, Hexen zu verbrennen, wenn sich Krankheiten allzu sehr ausbreiten…

Und ja, ich bin kein Aktivist, sondern nur faul. Aber diese Faulheit kann ich mir ja offensichtlich leisten, ohne schlechtes Gewissen haben zu müssen.

Ein paar Tage mit Heimatstern

Ich war mal wieder für ein paar Tage im Urlaub in München und habe versucht, Heimatsterin ein bisschen zu unterstützen. Bezüglich Sachspenden für die Fahrt habe ich ja bereits einen Post geschrieben. Nun, ich bin nicht nur hingefahren und habe Urlaub gemacht, sondern habe dort auch ein wenig geholfen: Kleidung sortieren, Kartons packen, tragen und sowas. Es ist wirklich schön, wenn ich auch mal anpacken kann, um zu helfen und nicht „nur“ Geld und Dinge spende, finde ich. Und es gibt bei und um Heimatstern auch so viele tolle Menschen. Es hat mir echt viel Spaß gemacht, dabei zu sein und ich mache es auf jeden Fall wieder.
An dieser Stelle möchte ich ausdrücklich und ganz bewusst meinen Respekt aussprechen für die ganzen Aktivisten, die „einfach so“ helfen, weil für sie Menschlichkeit groß geschrieben wird, weil sie das ganze Elend nicht mit ansehen können (dazu gleich mehr). Das Sortieren, Packen, Stapeln ist eine ganze Menge Arbeit, es ist anstrengend und es ist viel (Danke für alle die Spenden ihr Menschen und Organisationen da draußen!). Und das dann noch neben einer geregelten Arbeit – ja, auch die Aktivisten müssen wohnen, essen, leben. Das ist schon toll. Ich war dabei, ein paar Tage und ziehe sämtliche Hüte, die ich besitze vor diesen tollen Menschen. Danke!

Aber was ich eigentlich schreiben wollte: man (zumindest ich) merkt ja gar nicht so, wo es alles brennt, wo Hilfe benötigt wird. Ich folge auf Twitter Heimatstern und weiteren Organisationen, Aktivisten und Interessierten. Aber trotzdem. es gab so viel, das ich gar nicht mitbekommen habe: Hilfe wird in Serbien, Kroatien, Griechenland, der Türkei – um nur einige Länder zu nennen – benötigt. In Dünkirchen ist vor ein paar Tagen ein ganzes Lager niedergebrannt – die dort lebenden Geflüchteten haben zum zweiten Mal alles verloren. Gebrauchtetes medizinisches Gerät fehlt überall in den ärmeren Ländern und bei Flüchtlingsorganisationen vor Ort.

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Konservative sägen sich selbst ab

Manchmal ist es einfach zu schön: da kommt ein – ich dachte immer – ziemlich kluger Politiker auf diesen Gedanken

Man könnte natürlich nun entgegnen: ja, wir nennen das Ding, das heute Ehe heißt, einfach anders und lassen alle dran teilhaben.

Aber eigentlich geht es Schäuble ja gar nicht um den Begriff, sondern um die Sache. Er möchte einfach diese gesetzlich geschützte Institution, die sich hinter dem Begriff „Ehe“ verbirgt, nicht für andere Personenkreise (Schwule, Lesben, Trans-, Inter-, Asexuelle etc.) öffnen. Ob es ihm nur darum geht, dass sein Gott (dazu später) solche Partnerschaften nicht mag, oder darum, dass der Staat sich die Ehe ja numal was kosten lässt (z.B. dieses hirnrissige Ehegattensplitting), lassen wir mal dahingestellt.

Ebenso lasse ich das Thema, dass es auch hierzulande eigentlich eine Trennung zwischen Kirche und Staat geben sollte, außen vor. Eine solche, grundgesetzlich beschriebene, die ein Bundesminister hier offensichtlich ablehnt (auch nichts Neues bei der Union).

Aber letzten Endes beruft Schäuble sich hier auf einen 2.000 Jahre alten Text (die deutschen Ausgaben sind selbstverständlich wesentlich jüngeren Datums und teils von glühenden Antisemiten – Martin Luther geschrieben). Was vor 2.000 Jahren richtig war, kann heute nicht falsch sein: Steinigungen, Menschenopfer, Folter zum Beispiel. Ob er mir da zustimmt?
Ist jedenfalls exakt der gleiche Gedanke.

Letzten Endes zeigt sich aber hier wieder der Konservativismus von seiner idiotischsten Seite. Nichts lernen, nichts ändern. Keine Argumente annehmen.

Amen.

Und ganz eigentlich hätte der Satz auch direkt von Alfred Tetzlaff („Ekel Alfred“) stammen.

Sachspenden für Heimatstern 2017 [Update]

Nach (eigentlich viel zu) langer Zeit fahre ich im April wieder mal nach München, um die lieben Menschen dort und bei Heimatstern zu besuchen. Ich werde mit dem Auto fahren und kann auf dem Weg Sachspenden einsammeln.

Vor allem wird gebraucht

  • Schuhe
  • Hygiene aller Art ( Auch Damenhygiene)
  • Waschmittel
  • Essen (haltbar, ohne Kühlung: z.B. Reis, Nudeln, Hirse, Öl, Süßes)
  • Schlafsäcke

Wenn ich also dann bei euch Halt machen soll, und etwas mitnehmen, meldet euch einfach. Ihr könnt auch direkt bei @heimatstern nachfragen, ob was Bestimmtes gebraucht wird.

Meine Route ist Offenbach – München, Umwege sind möglich. Ich könnte auch im Vorfeld etwas aus dem Rhein-Main-Gebiet abholen.

Meldet euch per Twitter, Mail, Kontaktformular 🙂

Update

So sah mein Auto aus, als ich ankam: Danke!

Auto mit Sachspenden

Auto mit Sachspenden

In eigener Sache: Werbung oder Sponsered Posts

Vor einiger Zeit bekam ich eine freundliche Anfrage, ob ich nicht einen Sponsered Post auf meinem Blog veröffentlichen möchte. Ich habe – bzw. werde – dies ebenso freundlich verneinen.

Warum?

Nun, nicht, weil ich – wie einige offenbar – der Meinung wäre, dass alles im Internet kostenlos sei. Nein, durch Werbung etc. wird dieses Blog kommerziell*. Und an kommerziellen Blogs hängt noch ein ganzer Rattenschwanz, auf den ich keinen Bock habe.

Zum Beispiel muss ich ein angepasstes Impressum bieten (es gibt sogar Stimmen, die sagen, dass eine Telefonnummer veröffentlicht werden müsse – Hell no!), ebenso Kontakt und Datenschutzerklärung (die meines Wissens schon sehr ordentlich sind). Ich müsste das Leistungsschutzrecht – diese papiergewordene Scheiße, losgelassen von wahngeistigen und lobbyhörigen CSUlern – beachten. Bei fremden Inhalten (z.B. Bildern, die ich ja gern von flickr beziehe) müsste ich darauf achten, ob diese kommerziell verwendet werden dürfen. Bei einem – hoffentlich nie vorkommenden – Gerichtsverfahren müsste ich mich als jemand ansprechen lassen, der Geld mit dem Blog verdient und deshalb ganz anderen Regeln zu gehorchen hat.

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Fallout 4: Warum die Siedlungen imho Bullshit sind

Fallout 4 Pipboy Werkstätten

Fallout 4 Pipboy Werkstätten

Auf dem Bild sieht man die Werkstätten (Siedlungen), die ich gerade bei Fallout 4 habe. Das Warndreieck zeigt an, dass dort etwas fehlt, wenn man sich das Bild genauer anschaut, sieht man, dass in Hangman’s Alley gerade Essen, Wasser, Schutz und Betten fehlen und deshalb die Moral bei 17% liegt.

Bei meinem ersten Durchspielen sah es bei mir ganz anders aus: keinem mangelte es an etwas (zumindest nicht lange), ich hatte immer einen Blick für die Bedürfnisse der Siedler.
Und jetzt das. Warum?

Naja, der Titel sagt es aus: die ganze Siedlungsgeschichte ist in meinen Augen Bullshit. Warum?

Die Frage ist schnell beantwortet: es lohnt sich nicht.

Wenn ich jetzt nach Hangman’s Alley reisen würde, und für Essen, Wasser, Betten und Schutz sorgte, dann würde mich das vielleicht 10 Minuten Spielzeit und einiges an Material (Rohstoffe) kosten. Und ich würde dadurch vielleicht 100 XP (Erfahrungspunkte) sammeln. Diese 100 Punkte könnte ich auch kriegen, indem ich ein paar Supermutanten erledigte. Dazu würde ich dann noch Kronkorken (= Währung), Drogen (zum Verkauf), Waffen, Munition, Rohstoffe erhalten. Und es würde vielleicht ein wenig spannend sein (Siedlerbedürfnisbefriedigung dagegen ist eher Arbeit).
Mit anderen Worten: diese 10 Minuten könnte ich wesentlich besser und Gewinn bringender anlegen. Ich habe einfach nichts davon, dass es den Siedlern gut geht, und die – nachvollziehbar – wenigen Punkte, die ich dafür kriege, lohnen den Aufwand nicht.

Ja, wenn ich eine Siedlung auf 100% Moral kriege, bekomme ich eine Steam-Errungenschaft (die ich mir ausdrucken und an die Wand hängen kann). Aber das ist richtig Arbeit und kostet auch einiges.

Deshalb: ich spiele, um zu spielen, Spaß zu haben. Und nicht, um zu arbeiten. Deshalb tue ich nichts für die Siedler, solange es nur Zeit kostet und nichts bringt.

Fallout 3 vs. Fallout 4

Vor gut einem Jahr habe ich in einem Post erläutert, warum ich Fallout 3 besser finde als Fallout New Vegas. Damals habe ich darauf hingewiesen, dass bei Fallout 4 einige interessante Neuerungen enthalten sind – z.B. das Crafting. In diesem Post möchte ich nun klären, ob ich Fallout 3 oder Fallout 4 besser finde. Ein bisschen schwierig ist, dass zwischen den beiden Spielen sieben Jahre liegen: Grafik, Sound & Co. sich dabei natürlich enorm weiterentwickelt haben. Sei’s drum 🙂

Grafik, Technik, Gameplay

Nachdem ich Far Cry 4 gesehen habe, das ein Jahr vor Fallout 4 herausgekommen ist, war ich von der Fallout 4-Grafik schon ziemlich enttäuscht. Meines Erachtens war diese absolut nicht state of the art. Natürlich wesentlich besser als in Fallout 3, aber sieben Jahre lassen sich nun mal nicht wegdiskutieren.

Bei der Nutzung des Pip Boy (bzw. des Menüs) hat sich bei Fallout 4 einiges getan: während bei Fallout 3 nur die Hauptbereiche über F-Tasten erreichbar waren, sind nun die Unterbereiche – ähnlich wie bei Skyrim – über Shortcuts anwählbar. Sehr hilfreich.

Andererseits ist die Kommunikation bei Fallout 4 wesentlich schlechter als bei Fallout 3, New Vegas und auch Skyrim: man hat vier Antwortmöglichkeiten, diese werden teils mit einem Wort – z.B. Sarkastisch – beschrieben. Zum Teil ist es ratsam, zu speichern, bevor man spricht, da man nie weiß, was man sagt.

Davon abgesehen kann man in Fallout 4 nur auf der Seite der Guten kämpfen und nur Gutes tun. Das zeigt sich auch bei den Antworten: ja, ja, ja, wenn’s sein muss (es gibt dazu ein nettes Bild im Internet, das ich leider nicht wiederfinde 🙁 )

Btw. die eigenen Aussagen werden von einem Sprecher ausgegeben. Dafür gibt es keinen Bonuspunkt von mir.

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flickr: Urlaubsbilder aus Kiilopää (Nord-Lappland)

Endlich, nach sehr, sehr langer Zeit nutze ich mal wieder meinen flickr-Account, um ein paar Bilder zu zeigen. Diesmal geht es um meinen Winterurlaub in Kiilopää, direkt am Urho-Kekkonen-Nationalpark, ein gutes Stück nördlich des Polarkreises gelegen. Ich wollte einfach mal sicheren Schnee und sichere Kälte. So richtig kalt war es dort zwar in genau der Woche nicht, aber Schnee hat es genug gegeben… schaut einfach mal auf die Bilder.

Urho-Kekkonen-Nationalpark

Ich fand den Urlaub echt toll, hab viel Schneeschuhwandern gemacht und auch mal meine ersten Begegnungen mit Skilanglauf gehabt.

Hier geht es zu allen Bildern des Urlaubs.

Hässliche Cover

Der Volker Dohr oder Bonacker, jedenfalls Volker hat eine Liste der hässlichsten Cover in seiner Sammlung veröffentlicht und dazu aufgerufen, ihm ebensolche zu senden. Da kann ich natürlich nicht zurückstehen und schreibe mal was zu meinen hässlichsten Covern.

Die Liste ist nach Namen sortiert, nicht nach Hässlichkeit 🙂

BloodlinesDen Anfang macht der Sampler „Bloodlines“. Keine Ahnung, was die mit diesem Cover sagen sollen. Sieht mir aus wie „Hey, mal mal was mit Sex und Tentakeln und Vampirzähnen. Und wenn es da noch ein groooßes, blutunerlaufendes Auge ist, ist’s noch besser.“.

Jedenfalls ist das ein Metal-Sampler mit guten Sachen drauf, z.B. von Samael und Moonspell. Insofern ist es kein Fehlkauf, auch wenn das Cover dies nahelegt 😀


disharmicorchestraKeine Ahnung, was Disharmoic Orchestra – schon wieder Metal… – mir oder dem Kunden mit diesem Cover sagen wollte. Andererseits ist „Not to be undimensional conscious“ vielleicht auch schwierig. Aber so wirkt das Cover – metaluntypisch – langweilig. Aber vielleicht ist es auch deshalb besonders gut…


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