Manchmal ist es besser…

see more Engrish
… man weiß nicht, was auf dem T-Shirt steht, das man gerade trägt…

see more Engrish
… man weiß nicht, was auf dem T-Shirt steht, das man gerade trägt…
Unsere Familienministerin, Frau Schröder, hat in einem Interview folgende Aussage getroffen:
Thomas Leif: Könnte man die gemeinsame Klammer [innerhalb ihres Netzwerkes, mh] als “neoliberales Denken” bezeichnen?
Kristina Schröder: Neoliberal ist ja ein negativ konnotierter Begriff. Aber das, was damit gemeint ist, teilen wir in gesellschaftspolitischen und wirtschaftspolitischen Fragen durchaus: Wir teilen die Überzeugung, dass wir ein Land brauchen mit weniger Umverteilung und mehr Eigenverantwortung, dass wir die Freiheit bei uns massiv einschränken und dass sich das ändern muss. In innenpolitischen Fragen, die echte sicherheitspolitische Fragen sind, befürworten wir einen starken Staat. In gesellschaftspolitischen Fragen, Familienpolitik, Schulen, Lebenspartnerschaft und so weiter sind wir alle sehr liberal.*
(Hervorhebungen von mir.)
Ich frage mich, ob ich dazu noch viele Worte verlieren muss. Auf jeden Fall ist klar, auf was wir uns einstellen müssen: weitere Umverteilung von unten nach oben, Stärkung der Starken, Ausbau der Überwachungsstrukturen etc.
*Thomas Leif: Angepasst und Ausgebrannt – Die Parteien in der Nachwuchsfalle; München 2009
gulli.com teasert
Die International Intellectual Property Alliance (IIPA) wendet sich derzeit an die US-amerikanische Regierung, sodass diese Open Source Software wie raubkopierte Werke werten soll. Alle Länder, die quelloffene Software unterstützen, gelten als Feinde des Kapitalismus.
Kein Witz, das ist wirklich Ernst gemeint.
Länder, die für Open Source sind und das auch für die Behörden empfehlen bzw. einsetzen, sollen auf die Liste antikapitalistischer Staaten gesetzt werden.
Es gibt reichlich Unternehmen, die mit Open Source Software echtes Geld verdienen, auch wenn ewig gestrige Kapitalisten dies freilich nicht verstehen.
“Dass diese Bitte der IIPA durch das fadenscheinige Argument begründet wird, Open Source sei antikapitalistisch und kommunistisch, zeigt, dass es in dieser Debatte nicht um Argumente, sondern vielmehr um die Verdrängung von aufstrebender Konkurrenz vom Markt geht.”, erläutert Mathis Elling, Leiter der AG Freie Software der Jungen Piraten
Das Internet soll in einem Maße zensiert werden, gegen das das Zensursula-Gesetz sehr alt aussieht. Der Jugendmedienstaatsvertrag soll dafür sorgen, dass im Internet keine Inhalte, die für Kinder oder Jugendliche nicht geeignet sind aufgerufen werden können. Hierzu dürfen bestimmte Seiten z.B. nur noch zu festen Zeiten angezeigt werden.
Alle Webseiten, die sich nicht an den MDStV halten, sollen in Zukunft von den Providern blockiert werden.
Wer das alles nicht glauben mag: hier ein paar Artikel zum Thema
Und wieder einmal müssen wir uns organisieren und gegen Zensurbestrebungen mobil machen. Zum Beispiel beim
Falls es jemanden interessieren sollte, welches Edelmetall sich zwischen der OP vor zwei Jahren und der vor zwei Wochen in meinem Knie verborgen hat, gibt’s hier ein Bildchen:*
* Es gibt da auch ein Bild, wenn’s niemanden interessiert
Bei Himmelsblau.org gibt’s die Paradepower Februar. Thema ist dieses Mal “Fotografie”.
Stefan von Station 9.111 hat eine Blogaktion ins Leben gerufen, bei der auf PGP, (E-Mail-)Verschlüsselung und den eigenen Key hingewiesen werden soll. Meinen Schlüssel findet ihr (schon seit langem) hier.
Das Bildchen zum Thema stammt von key vom Keyblog. Auf das Thema aufmerksam wurde ich durch Schrottie von Altmetall.
Bei den verlinkten Blogs gibt’s auch reichlich längere Texte zum Thema, sodass ich mich eigentlich gar nicht mehr mit meinen eigenen unqualifizierten Ergüssen äußern muss. Nur so viel: PGP ist eigentlich ganz einfach zu installieren und einzurichten. Es gibt reichlich Texte dazu im Web (GnuPG, dmoz.org und die oben verlinkten Seiten).
Ein paar Worte verliere ich doch noch zum Thema…
Ich hatte mit Martina vor längerem eine Diskussion in ihrem Blog darüber. Schade, dass sie dieses geschlossen hat (Schade…). PGP ist ein asymmetrisches Verschlüsselungssystem, d.h. es gibt einen Schlüssel zum Ver- und einen zum Entschlüsseln. Der erst genannte ist öffentlich, der zweitgenannte unbedingt privat. Man kann muss also seinen öffentlichen Schlüssel bekannt geben, aber keiner kann damit was anfangen, außer E-Mails (o.ä.) für die Person, die den dazu gehörigen privaten Schlüssel besitzt verschllüsseln.
Supercoole Geschichte eigentlich.
Btw: den eigenen öffentlichen Schlüssel kann man sich von Freunden, Bekannten o.ä. signieren lassen, dann kann der Gegenüber sicher sein, dass der Schlüssel zur angegebenen Person/E-Mail-Adresse gehört.