facebook aussperren

Mal irgendwo via Piratenplanet gefunden:
es ist gar nicht schwer, dafür zu sorgen, dass fb nicht alle Wege, die man nimmt, mitschreibt und weitergibt.
NoScript -> Einstellungen -> Erweitert -> ABE -> (ABE aktivieren) -> USER -> Bearbeiten
und folgenden Text eingeben
Site facebook.com *.facebook.com
Accept from *.facebook.com
Accept from *.facebook.net
Accept from *.fbcdn.com
Accept from *.fbcdn.net
Deny
Site facebook.net *.facebook.net
Accept from *.facebook.com
Accept from *.facebook.net
Accept from *.fbcdn.com
Accept from *.fbcdn.net
Deny
Site fbcdn.com *.fbcdn.net
Accept from *.facebook.com
Accept from *.facebook.net
Accept from *.fbcdn.com
Accept from *.fbcdn.net
Deny
Site fbcdn.net *.fbcdn.net
Accept from *.facebook.com
Accept from *.facebook.net
Accept from *.fbcdn.com
Accept from *.fbcdn.net
Deny

Ach, bevor jemand fragt: ja, fb funktioniert weiterhin. “Gefällt mir”-Buttons werden ausgeblendet. Leider gibt es eine Meldung, wenn dies passiert.

Paradepower im Juli: Sportlich

Bei himmelsblau.org gibt’s nun die Paradepower Juli. Thema ist diesmal “Sportlich, sportlich”. Das ist ja genau das richtige Thema für mich… ;-)
Die Fragen (und Antworten) im Einzelnen:

  • Wie oft in der Woche machst Du (circa) Sport?
    Im Allgemeinen fünf Mal. Wenn der Job dazwischen kommt, auch seltener.
  • Welche Sportarten gefallen Dir besonders gut? (max. 3)
    Hm, das ist schwer zu sagen. Eigentlich gar keine. Aber ich mache ganz gern und fast nur Fitness-Training. Und da meistens bzw. am liebsten Spinning und Rudern.
  • Was würdest Du gern einmal ausprobieren?
    Rudern, Kajaken und so so richtig. Mit Wasser.
  • Was hältst Du von Fitness-Studios? Top oder Flop?
    Da ich nur im Studio trainiere… finde es sehr angenehm, so viel machen zu können – halbe Stunde Spinning, halbe Stunde Rudern und ein bisschen Crosstraining.
  • Würdest Du Dich insgesamt als sportlich bezeichnen?
    Nein, eigentlich nicht. Das kommt wahrscheinlich daher, weil ich noch nie sportlich war bzw. immer unsportlich und sportlich desinteressiert. Deshalb fühle ich mich nicht sportlich, auch, wenn ich seit Jahren regelmäßig ins Studio gehe…
  • Zeige uns ein Foto von Dir beim Sport, egal ob schwimmen oder Karate ;) [optional]
    Hatte ich überlegt, aber mir wäre es unangenehm, wenn jemand anders im Studio fotografieren würde, ergo…

Programmierendes Häkelschwein

Seit kurzem lebt ein Häkelschwein bei mir. Bei Twitter gibt es nun (den Spaß/die Gewohnheit/…), Häkelschweine bei diversen Anlässen zu fotografieren. Dies mache ich nun auch. Mein erstes Bild zeig das Häkelschwein beim Programmieren:

Meine sonstigen Häkelschweinbilder werde ich in Caros Blog “Mein Häkelschwein” veröffentlichen.

Negativpreis für die katholische Kirche

Die Katholische Kirche hat den journalistischen Negativpreis “Verschlossenen Auster” für ihr Umgehen mit dem Missbrauchsskandal verliehen bekommen. Der Preis wird an Organisationen verliehen, die sich als Vertuscher, Verleugner und Behinderer der Presse hervortun. (SZ)

Aus der Laudatio, vorgetragen von Heribert Prantl:

Die Amtskirche hat aber geglaubt und glaubt zum Teil immer noch, ihr gebühre ein schonender Sonderstatus, sie sei unantastbar, weil sie so alt, erhaben und wertvoll sei. Anders herum wird ein Schuh daraus. Wer, wie es die Kirche tut und immer getan hat, sich die Rolle der Hüterin der öffentlichen Moral zuschreibt, wer, wie es die Kirche tut und immer getan hat, gern darauf verweist, dass er über ein gereiftes Orientierungswissen und über besondere Problemlösungskompetenz verfüge, der muss sich schon genau anschauen lassen, wenn es um die Unmoral in den eigenen Reihen geht, und der muss sich fragen lassen, wie es denn um die Qualität dieses Orientierungswissens bestellt ist und wo die Problemlösungskompetenz bleibt.

Viel zu lange hat sich die Kirche nur selbst beweihräuchert, hat ihrem Nimbus das Wohl der Menschen untergeordnet und sich für sakrosankt erklärt, hat Gehorsam befohlen und Gefolgschaft reklamiert, hat vertuscht, was nicht zum Bild von ihr passte. Dabei ist das Herz der Kirche erstarrt. Es hat sein Mitgefühl verloren. Statt für sie Zufluchtsort zu sein, sich zu öffnen, zuzuhören, ihre Nöte wahrzunehmen, Trost zu spenden, Hilfe zu geben und selbst bußfertig zu sein, hat sie sich verbarrikadiert, kritische Fragen an sich abprallen lassen und darauf mit rechthaberischen Worten gekontert.

Armer Paul

Der Kraken (oder was war das für ein possierliches Tierchen 1)) Paul, der die Spielausgänge der deutschen Mannschaft in der aktuellen WM immer korrekt vorhergesagtgeraten hat, ist nun der Buhmann.
Das ist das Gleiche, wie wenn ich den Wetteronkel, der schlechtes Wetter verkündet hat, das auch eingetroffen ist, nun beschimpfe. Über – irgendeine Form von – in welcher Menge auch immer – Intelligenz scheinen manche Leute (und Medien 2)) ja nicht zu verfügen. Ganz schön traurig – aber eigentlich nichts Neues…

1) Seitdem ich “Onkel Wolfram”, die Autobiographie von Oliver Sacks gelesen habe, bin ich, was Kraken und ähnliche Tiere betrifft, sehr empfindlich.
2) insbesondere die Hetz-Zeitung, was eigentlich auch keiner erwartet hat

it’s the end of the world as we know it…

Oder: Der Untergang des Christlichen Abendlandes

Am Sonntag gab es ein Volksbegehren für ein Rauchverbot in Gaststätten. An diesem nahmen ca. 37% aller Wahlbeteiligten teil, von diesen stimmten ca. 61% für eine Verschärfung des Rauchverbots. (SZ)

Nun ist es an der Zeit, die Menschen, die dafür stimmten, zu beschimpfen. Natürlich. Klar, wir sind für einen Verbotsstaat. Selbstverständlich sind wir alle unsoziale und freiheitshassende Ultras.
Außerdem – kein Zweifel – ist es undemokratisch, weil nur 37% teilgenommen haben.

Andererseits – ich fang mal von hinten an – hätten 100% teilnehmen können. Wenn sie’s gelassen haben, ist das nicht das Problem der Verbots-Befürwortenden. Die restlichen 63% haben sich einfach enthalten. Wenn ihr 100% wollt, dann geht doch nach drüben.

Den politischen Gegner zu beschimpfen, ist freilich ganz normal – zumindest in Bayern… wem keine Argumente einfallen, der macht’s halt so…

Verbotsstaat – Klar. Immer. Wir leben in einem Verbotsstaat, weil ich nicht den Menschen, der im Supermarkt vor mir die Kasse blockiert, erschießen darf. Oder so. Nein, es ist Freiheit. Nämlich die Freiheit, mich in einer sauberen und ungefährlichen Luft zu bewegen. Vor gar nicht so langer Zeit hatten wir nur die Möglichkeit, daheim zu bleiben, wenn wir nicht mitrauchen wollten… Ich zitiere hierzu mal Lars vom Spitblog

Ihr wollt in Ruhe rauchen? Dann bleibt doch zu Hause. Kennt ihr, die Argumentation, was? Wir drehen das jetzt einfach mal um.

Torsten Dewi dagegen sieht – wie so ziemlich alle Gegner – die Demokratie in Gefahr:

Dass eine Bevölkerungsgruppe eine andere per Volksentscheid in diesem Maße unter Druck setzen, weg drängen, und stigmatisieren kann, empfinde ich als zutiefst undemokratisch.

Dazu kann man freilich sagen: ach was, siehe oben. Wenn die Poltik sowas macht, ist es offenbar i.O., aber wenn das Volk endlich mal den eigenen Willen durchsetzt, nicht mehr?

Ich bezweifle außerdem die basisdemokratische Funktion solcher Volksbescheide, weil es traditionell leichter ist, die Gegner des Status Quo zu mobilisieren als jene, die mit dem Ist-Zustand eigentlich ganz gut leben können. Es besteht die Gefahr einer Verzerrung durch Abstimmungsergebnisse, die dem tatsächlichen “Volkeswillen” nicht entsprechen.

Wenn die Gegner – trotz der reichlichen Summen von der FDP und der Tabakindustrie – die Menschen nicht mobilisieren können, ist das nicht mein Problem. Das ist bei jeder Wahl genauso.

Ach, btw, ich bin eines von diesen rücksichtslosen ArschlöchernDings, die von euch Rauchern Rücksicht verlangen und von euch erwarten, dass ihr zum Rauchen rausgeht. Stimmt, ich bin so ein typischer Ehemals-Raucher-heute-Nichtraucher-NaziDings.

Unchristlich, aber lustig…

Der Papst stirbt und kommt an die Himmelstür. Petrus begrüßt ihn und fragt nach
seinem Namen. “Ich bin der Papst!” – “Papst, Papst”, murmelt Petrus. “Tut mir
leid, ich habe niemanden mit diesem Namen in meinem Buch.” – “Aber… ich bin
der Stellvertreter Gottes auf Erden!” – “Gott hat einen Stellvertreter auf Erden?”
sagt Petrus verblüfft. “Komisch, hat er mir gar nichts von gesagt…” Der Papst
läuft krebsrot an. “Ich bin das Oberhaupt der Katholischen Kirche!” -
“Katholische Kirche… nie gehört”, sagt Petrus. “Aber warte mal nen Moment, ich
frag den Chef.” Er geht nach hinten in den Himmel und sagt zu Gott: “Du, da ist
einer, der sagt, er sei dein Stellvertreter auf Erden. Er heißt Papst. Sagt dir
das was?” – “Nee”, sagt Gott. “Kenn ich nicht. Weiß ich nichts von. Aber warte
mal, ich frag Jesus. Jeeesus!” Jesus kommt angerannt. “Ja, Vater, was gibts?”
Gott und Petrus erklären ihm die Situation. “Moment”, sagt Jesus, ich guck mir
den mal an. Bin gleich zurück.” Zehn Minuten später ist er wieder da, Tränen
lachend. “Ich fass es nicht”, japst er. “Erinnert ihr euch an den kleinen
Fischerverein, den ich vor 2000 Jahren gegründet habe? Den gibt’s immer noch!”

Ausgegraben: Diktatoren

Es gibt eine neue Kategorie: Ausgegraben. Hierin werde ich Bücher, CDs und dergleichen, von denen mir ganz plötzlich auffällt, dass ich sie habe, vorgestellt, genannt. Oder so.

Nun, gestern beim Wühlen in meinem Bücherregal fiel mir “Diktatoren – Die größten Tyrannen und Despoten der Weltgeschichte” in die Hände. Eigentlich ein Buch, dass man eher mal aus der Bücherei ausleiht, weil sooo toll ist es nun wirklich nicht. Aber auf jeden Fall kann man die Auswahl (wobei ich mich nicht wirklich auskenne) nicht als einseitig sehen: von links über mitte und rechts ist alles dabei.
Außer Lukaschenko, der einzige Diktator Europas. Aber dafür ist wahrscheinlich das Buch nicht alt genug…
Die Geschichte des Diktators wird jeweils kurz beschrieben, auf einer Doppelseite (bei einigen zwei Doppelseiten) gibt es Informationen. Ein paar Bilder runden das ganze ab. Eigentlich fühle ich mich mit diesem Buch ganz ordentlich informiert, wobei bei dem wenigen Platz keine Tiefe erwartet werden kann.
Erschreckend ist immer wieder zu lesen, in welchem Maße die ach-so-demokratischen westlichen Staaten, Regierungen und Unternehmen die Diktatoren unterstützten und unterstützen. Nicht nur die USA, auch Deutschland und weitere Staaten taten sich da hervor. Ich behaupte mal, sämtliche nach dem 2. Weltkrieg von rechten Tyrannen ermordeten, gefolterten und vergewaltigten Menschen dürfen sich bei den USA, Deutschland, England & Co. bedanken. (Die von linken Tyrannen ermordeten… können sich an die Führung der UDSSR wenden.) Naja, Hauptsache ist doch, die eigene Wirtschaft blüht, machen wir’s den IG Farben nach…
Zum Schmökern – mal was Anderes – ist das Buch ganz nett.

Don’t mention the war… [Update 1, 2]

Viel Erfolg!

[Update]
Schade
[Update 2]
Die liebe Karin hat mich darauf hingewiesen, dass es so besser ist – schließlich wird so auch demnächst wieder nichts los sein im Studio. Wo sie Recht hat… ;-)

Heute ist AdACTAday

Dem Thema ACTA habe ich ja bislang wenig Aufmerksamkeit hier im Blog geschenkt.
Und auch dieser Artikel beinhaltet nur ein paar Links zur Thematik:

In vielen Städten finden heute Demos statt oder wird auf Ständen über das Thema informiert: München Stand, Stuttgart Demo usf.